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21. April 2018

Weiße Weste bei Heimspielen gewahrt

Herren Landesliga: SV Untermosel – SF Puderbach 32:26 (17:17)

Nach dem Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft in der vergangenen Woche stand beim SVU das letzte Saisonspiel an. In der Partie gegen die Sportfreunde Puderbach ging es darum, sich die rechnerische Minimalchance auf die Meisterschaft zu erhalten (falls die HSG Bad Ems/Bannberscheid am Sonntag bei der HSG Römerwall verliert) und die Heimserie auf 20 Heimsiege in Folge in Ligaspielen auszubauen.

Der SVU erwischte den besseren Start in die Partie und ging mit 6:3 (7.) in Führung. Doch beide Abwehrreihen waren in der ersten Hälfte des Spiels nicht wirklich präsent, sodass Puderbach beim 7:7 (11.) die bis dato torreiche Partie wieder ausgleichen konnte. Im weiteren Verlauf bot sich wieder das selbe Bild: Der SVU legte vor und konnte auf vier Treffer wegziehen, erlaubte sich dann jedoch Unkonzentriertheiten, was die Westerwälder dankend zum ausgleichen nutzten. So ging man beim 17:17 in die Kabinen. Einzig der Puderbacher Coach ging nicht mit in die Kabine, da er sich in der 22. Minute derart über eine Entscheidung der gut leitenden Unparteiischen Celine Krämer echauffierte, dass er die zunächst die gelbe Karte, dann eine Zeitstrafe und hinterher die rote Karte sah. Die Äußerungen, die im Anschluss von der Tribüne aus weitergingen, haben nichts mit unserem tollen Sport zu tun und in der Halle schlichtweg nichts verloren.

Von alldem unbeeindruckt, wollte man beim SVU das Tempo weiter hoch halten, um am Ende der Partie Vorteile gegenüber den mit wenigen Wechselmöglichkeiten angetretenen Gästen zu haben. Zudem musste die Abwehr stabiler und kompakter werden.

Die Steigerung in der Defensive war nun zu erkennen, trotzdem erlaubte man sich noch einige Nachlässigkeiten, sodass es bis zur 45. Minute nicht gelang, sich abzusetzen (24:22). Der nun folgende Zwischenspurt war jedoch ausreichend, um den SVU auf die Siegerstraße zu bringen: beim 27:22 (48.) war die erste fünf Tore Führung geschafft. Puderbach kam danach nicht mehr näher als auf vier Treffer heran, sodass der SVU am Ende einen verdienten 32:26 Sieg verbuchen konnte. Damit hat man alle Heimspiele der Saison gewonnen und die Serie an Heimsiegen auf nun 20 Spiele ausgebaut.

Ungeachtet dessen, was das Ergebnis der Konkurrenz hergibt, kann man sich über eine gelungene Saison freuen, an deren Ende man als Aufsteiger mindestens den zweiten Platz belegen wird. Darüber war sich auch die Mannschaft bewusst, sodass im Anschluss an die Partie noch lange gefeiert wurde.

Das Thema Meisterschaft dürfte nach der letzten Woche Geschichte sein, jedoch besteht eventuell die Möglichkeit des Aufstieges. Da die zweite Mannschaft der HSG Bad Ems/Bannberscheid bereits Verbandsliga spielt, kann die Dritte nicht aufsteigen. Allerdings entscheidet letztlich der Verband, ob dem Zweitplatzierten in diesem Fall ein Aufstieg angeboten wird. Wenn das der Fall wäre, wird man sich erst einmal mit Trainer und Mannschaft zusammensetzen, da die Verbandsliga im nächsten Jahr aufgrund der Vielzahl an Absteigern aus der Rheinlandliga eine ganz schwere Klasse werden dürfte. Allerdings könnten sich auch einige Derbys, beispielsweise gegen Güls oder Bassenheim, ergeben. Sobald eine Entscheidung des Verbandes oder der Mannschaft getroffen ist, werden wir weiter informieren.

Wir bedanken uns bei allen Zuschauern und Unterstützern für eine geile Saison und freuen uns bereits auf die nächste!

CS / ha

 

14. April 2018

Tabellenführung der Landesliga erneut abgegeben

Herren Landesliga: HSG Bad Ems/Bannberscheid III – SV Untermosel 31:25 (16:13) Spielverlauf

Erster gegen Zweiter, das gab es in der Landesliga aufgrund der sehr engen Tabellenkonstellation schon einige Male in dieser Saison. So auch wieder am vergangenen Samstag. Der SVU gastierte als Tabellenführer beim neuen Zweitplatzierten HSG Bad Ems/Bannberscheid III, die diesen Tabellenplatz erst in der vergangenen Woche der HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler im direkten Duell abgeluchst hatten. Damit war die HSG in dieser Saison Zuhause noch ungeschlagen. Die Bedeutung des Spieles war unterdessen immens, denn der Gewinner dieser Partie konnte einen riesigen Schritt in Richtung Meisterschaft machen.

Entsprechend motiviert gingen beide Teams in die Partie. Der SVU legte zunächst vor, doch bis zum 4:4 (9.) blieb die Partie ausgeglichen. In der Folge steigerte sich der SVU und konnte über die linke Angriffsseite enorme Gefahr ausstrahlen. So waren es Christoph Apel und Marco Görres, die dem SVU einen 5:0-Lauf bescherten, sodass man mit 9:4 (13.) in Führung ging. Anteil daran hatte auch Torwart Martin Ritter, der in dieser Phase zwei Gegenstöße der Westerwälder entschärfen konnte.

Mit dem 5:10 sollte der SVU dann für zwei Minuten in Überzahl spielen, doch das sollte – und täglich grüßt das Murmeltier – wie so oft in dieser Saison mehr zu einer Hürde als zu einer Hilfe werden. In den folgenden sieben Minuten spielte man vier Minuten mit einem Spieler mehr, doch der Vorsprung schmolz in dieser Zeit auf 11:10. Kurz darauf konnte die HSG mit dem 13:12 das erste Mal die Führung übernehmen. Auch einige Umstellungen beim SVU brachten bis zur Pause keine Besserung mehr, sodass man mit 16:13 hinten lag.

In der Pause erinnerte Coach Christian Metz an das Hinspiel, wo man sogar nach 45 Minuten mit drei Treffern im Rückstand war und am Ende trotzdem gewann. Die Angriffe des SVU sollten wieder mit mehr Bewegung und Konsequenz vorgetragen werden und das Tempo weiterhin hochgehalten werden. Doch auch unmittelbar nach der Pause folgte noch keine Besserung auf Seiten der Moselaner. Stattdessen folgten drei Treffer der BaBes zum 19:13 (36.). Doch jetzt steigerte sich auch der SVU wieder, sodass man bis zum 20:17 (41.) wieder den Abstand aus der Halbzeit herstellen konnte.

Der Rest des Spiels ist leider schnell erzählt: Die Partie verlief bis zum Schluss ausgeglichen, der Rückstand des SVU betrug bis zum 28:25 (59.) immer drei oder vier Tore. Die HSG agierte variabel und konnte ihre Treffer auf nahezu alle Positionen und Spieler verteilen, was es der SVU-Abwehr erschwerte, Zugriff auf das Spiel zu bekommen. Wenn dann hinten mal dichtgehalten wurde, scheiterte man vorne am besten Spieler der Partie, HSG-Keeper Matthias Berges. Als die Partie entschieden war, gingen die Köpfe beim SVU nach unten, sodass es die Westerwälder in den letzten beiden Minuten leicht hatten, das Ergebnis noch auf 31:25 zu erhöhen, was aber keinen Einfluss auf die Tabellensituation haben wird.

Am Ende steht eine etwas zu hohe, aber auf jeden Fall verdiente Niederlage des SVU zu Buche. Zu den oben beschriebenen Faktoren kam noch hinzu, dass man sich viel zu sehr über einige Entscheidungen der beiden jungen Unparteiischen Globisch/Schambortski aufregte oder sich Wortgefechte mit Gegenspielern lieferte, anstatt sich auf das Handballspielen zu konzentrieren. Natürlich gehören Emotionen zum Spiel, so regt man sich über die eine oder andere Entscheidung mal kurz auf, jedoch sollte man dann auch schnell wieder in der Lage sein, sich auf das Spiel zu konzentrieren.

Damit steht nun nur noch ein weiteres Spiel in dieser Saison an. Am nächsten Samstag empfängt der SVU die Sportfreunde Puderbach, welche am Wochenende einen Heimsieg gegen die auf Tabellenlatz drei stehende HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler besiegen konnte und damit auf Tabellenplatz vier vorgerückt ist. Für den SVU heißt es in einer weiteren schweren Aufgabe, seine weiße Weste in den Heimspielen zu wahren und sich zumindest die rechnerische Chance auf die Meisterschaft offen zu halten. Auch wenn die Vorzeichen tendenziell anders stehen, mit Schützenhilfe der HSG Römerwall II gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid III wäre eine Meisterschaft noch möglich, wenn der SVU gewinnt.

Doch egal was am nächsten Wochenende passiert: Die Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt. Im Rheinlandpokal schied man nach tollen Spielen gegen klassenhöhere Teams erst knapp im Viertelfinale aus und in der Meisterschaft ist man als Aufsteiger zumindest Drittplatzierter, wahrscheinlicher sogar Vizemeister. Das wollen wir am nächsten Wochenende mit einem Heimsieg unterstreichen und im Anschluss mit unserem tollen Publikum feiern! Kommt also zahlreich in die Halle, für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Anwurf der Partie ist zur gewohnten Zeit am Samstag um 18:00 Uhr.

Apropos tolles Publikum: Es sei noch erwähnt, dass in der Partie in Bad Ems mehr Zuschauer von der Untermosel als Einheimische den Weg in die Halle gefunden haben. Das ist weder selbstverständlich noch alltäglich, vielen Dank an alle Unterstützer und hoffentlich bis am Samstag!

CS / ha

 

17. März 2018

SVU zurück an der Tabellenspitze

Herren Landesliga: SV Untermosel – HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler 37:28 (16:11) Spielverlauf

Nach der bitteren Niederlage im Westerwald stand am Samstag in Kobern das absolute Topspiel an. Der SVU empfing den neuen Tabellenführer, die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler. Das Hinspiel hatte man im November noch verdient mit 33:27 verloren, doch der SVU ist mittlerweile seit über zwei Jahren in der Liga Zuhause ungeschlagen; diesen Nimbus wollte man unbedingt wahren. Auch die Kulisse mit etwa 200 Zuschauern, darunter einige Gästefans, war eines Topspiels absolut würdig und die Stimmung war sehr gut.

Den besseren Start in die Partie erwischte der SVU, der in der fünften Minute mit 3:1 in Führung gehen konnte. Nachlässigkeiten im Abschluss luden die Gäste jedoch zum Aufholen ein, sodass bald der Ausgleich fallen sollte. Die Partie verlief in der Folge bis zum 9:9 (19.) ausgeglichen. Dann jedoch konnte sich der SVU erstmals absetzen. Trotz einiger vergebener hundertprozentiger Chancen, gelang es, dank einer absolut sicheren Abwehr, den Vorsprung auf 14:9 auszubauen. Den Gästen war in dieser Phase erstmals anzumerken, dass der SVU Konditionsvorteile – nicht zuletzt dank einer gut besetzten Bank – zu verzeichnen hatte. Bis zur Pause wurde der Vorsprung konstant bei fünf Toren gehalten, beim 16:11 ging es in die Kabine.

Nach der Pause verlief die Partie weiterhin ausgeglichen, ehe die HSG zum 21:18 (38.) auf drei Tore Unterschied verkürzen konnte. Ursächlich hierfür war, dass die Abwehr des SVU den gegnerischen Rückraum nicht mehr aktiv genug anging. Als sich das wieder besserte, wuchs der Vorsprung wieder an. Beim 28:22 (44.) war das ursprüngliche Polster wiederhergestellt. Der SVU hielt weiterhin das Tempo hoch, um gegen Ende des Spiels Vorteile auf seiner Seite zu haben. Zunächst gelang es jedoch noch nicht, endgültig davonzuziehen.

Wie bereits in der letzten Woche, spielte dann noch ein Begriff eine zentrale Rolle: Direkter Vergleich. Das Hinspiel wurde mit sechs Treffern verloren, wenn der SVU also mit sieben Toren gewinnen würde, hätte man die Tabellenführung zurückerobert. Die Schlüsselszene ereignete sich dann in der 56. Minute (34:28), als Gästespieler Daniel Enke nach einer Freiwurfentscheidung gegen seine Mannschaft den Ball nicht sofort niederlegte, was seine persönliche dritte Zeitstrafe und damit die Disqualifikation nach sich zog. Der Rückraum der Gäste war nun ohne Durchschlagskraft (Enke erzielte insgesamt 14 der 22 Feldtore der Gäste). Diesen Vorteil wusste der SVU zu nutzen, um bis zum Spielende das Ergebnis auf 37:28 hochzuschrauben.

Große Freude bei allen Spielern und Zuschauern nach einer geschlossen starken Mannschaftsleistung. Der SVU schlägt den Tabellenführer deutlich mit 37:28 und kann sogar den verloren geglaubten direkten Vergleich für sich entscheiden. Damit führt der SVU die Tabelle wieder an und hat es nun in der eigenen Hand, am Ende der Saison noch immer oben zu stehen. Es folgen noch zwei schwere Spiele: Zunächst geht es zum letzten Auswärtsspiel der Saison nach Bad Ems, zum Tabellendritten HSG Bad Ems/Bannberscheid III (die HSG BaBes konnte am Sonntag nach einem starken Schlussspurt die HSG Westerwald 31:27 schlagen). Zum Saisonfinale empfängt man dann am 21. April 2018 den derzeitigen Tabellenvierten, die Sportfeunde Puderbach, in der Koberner Halle. Während der Ostertage hat man nun also genug Zeit zur Vorbereitung.

Wir bedanken uns nochmals ausdrücklich bei allen Zuschauern für die grandiose Unterstützung – es hat riesig Spaß gemacht!

CS / ha

 

10. März 2018

Deutliche Niederlage im Westerwald

Herren Landesliga: HSG Westerwald – SV Untermosel 25:16 (13:8) Spielverlauf

Am Samstag stand für den SVU eines der schwersten Auswärtsspiele des Jahres an. In Westerburg traf man auf die extrem heimstarke HSG Westerwald, die hochmotiviert in die Partie ging. Mit leichter Verspätung startete die Partie unter der Leitung von Celine Krämer, die sehr kurzfristig einspringen musste, da der angesetzte Schiedsrichter mit einer Autopanne liegengeblieben war. Und um es vorweg zu nehmen: sie machte ihre Sache sehr ordentlich.

Das traf zu Beginn auch auf den SVU zu, weshalb sich eine ausgeglichene Partie entwickelte. Bis zum 6:6 (15.) spielten beide Teams auf Augenhöhe. In den folgenden Minuten traten jedoch, wie bereits in den Partien zuvor, Probleme im Überzahlspiel auf. Die Gastgeber bestraften das konsequent, sodass der SVU das erste mal mit zwei Toren im Rückstand lag (8:6, 17.). Auf das Timeout des SVU folgten dann drei torlose Minuten, ehe Westerwald weiter auf 11:7 (22.) erhöhen konnte. Auch eine weitere Auszeit brachte jetzt keine Besserung, sodass man sich bis zum 13:8 in die Pause „rettete“.

Hier sammelte man sich und wollte in der zweiten Halbzeit den Rückstand langsam aufholen. Vor allem das Angriffsspiel musste stark verbessert und das Rückzugsverhalten effektiver werden, denn viele Treffer der HSG aus der ersten Hälfte resultierten unmittelbar aus Fehlern des Angriffs. Im Positionsspiel stand die Defensive recht ordentlich, ließ jedoch mitunter Aggressivität und körperliche Einsatzbereitschaft vermissen.

Leider begann die zweite Hälfte dann allerdings noch schlimmer, als die erste aufgehört hatte: zehn Minuten lang reihte sich Fehlwurf an Fehlwurf, die Abwehr wurde auch nicht aktiver. Beim Stand von 18:8 (40.) war die Partie auf jeden Fall gelaufen. Doch in Anbetracht der Tabellensituation appelierte Trainer Christian Metz noch einmal an seine Spieler, die Partie ordentlich zu Ende zu bringen, denn es zählt bei Punktgleichheit am Ende der Saison der direkte Vergleich. Da das Hinspiel mit 30:20 gewonnen werden konnte, wollte man unbedingt die Niederlage einstellig halten. So war wenigstens noch etwas Spannung bis zum Schluss geboten.

Der Vorsprung der Gastgeber betrug nun ständig zwischen neun und elf Toren, vier Minuten vor dem Ende konnte der SVU auf 25:16 „verkürzen“. Die letzten beiden Minuten spielte man sogar noch in Überzahl, doch erneut konnte man diesen Vorteil nicht nutzen. So entschied sich der direkte Vergleich mit dem letzten Ballbesitz der Westerwälder. Glücklicherweise verfehlte der Wurf mit der Schlusssirene das Tor, sodass es wenigstens etwas Positives zu berichten gibt. Die Partie wurde mit 25:16 verloren.

Allein das Ergebnis deutet das Problem an: nur 16 geworfene Tore, wobei davon noch vier per Strafwurf erzielt wurden. 12 Feldtore aus dem Spiel heraus ist einfach zu wenig; nur drei Spieler, die sich in die Torschützenliste eintragen konnten ist einfach zu wenig.  Zu viele (unnötige) Ballverluste, zu viel ergebnisloses Eins-gegen-Eins und zu viele unkonzentrierte Wurfversuche waren leider symptomatisch für den SVU-Angriff an diesem Abend. Unglücklicherweise gab es auch wieder etliche Pfosten- oder Lattentreffer und auch das für unsere Mannschaft ungewohnte Spiel mit Harz war natürlich nicht hilfreich. Aber all das kann und soll nicht als Ausrede dienen. Es war einfach so, dass außer Christian Schmitt, der alle vier Strafwürfe sicher verwandelte und drei sehr schöne Feldtore erzielte, keiner der Spieler mit seiner Leistung zufrieden sein kann. Aber sowas passiert im Laufe einer langen Saison und nächste Woche ist ein neues Spiel.

Allerdings muss man auch klar anerkennen, dass die HSG Westerwald eine starke Mannschaft auf die Platte brachte, die sehr gut auf das Spiel eingestellt war und die mit viel Engagement 60 Minuten lang Dampf gemacht hat. Auch an einem besseren Tag für den SVU und in Bestbesetzung wäre es wohl eine knappe Partie geworden. Glückwunsch an die HSG zum verdienten Sieg.

Damit rutscht der SVU in der Tabelle auf Platz zwei. Nächste Woche empfängt man dann im absoluten Topspiel den neuen Tabellenführer HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler in der Koberner Sporthalle. Anwurf der Partie ist am Samstag um 18:30 Uhr.

CS / ha

 

03. März 2018

Tabellenführung weiter verteidigt – jetzt kommen die schweren Spiele

Herren Landesliga: SV Untermosel – SSV Wissen 28:20 (14:9) Spielverlauf

Am Samstag gastierte der SSV Wissen in der Koberner Sporthalle. Bei Betrachtung der Tabelle musste für den SVU unbedingt ein Sieg her – doch hatten die Gäste in der vergangenen Woche mit ihrem neuen (reaktivierten alten) Trainer den TV Bassenheim geschlagen. Zudem reisten die Westerwälder mit vollem Kader an, der mit dem Hinspiel (die Partie endete 29:21 für den SVU) nicht zu vergleichen war.

Doch der SVU zeigte von Beginn an, wer der Herr im Hause ist und ging bereits nach zwei Minuten mit 3:0 in Führung. Aufgrund einiger Unkonzentriertheiten kamen die Gäste jedoch wieder auf 4:3 heran (6.). Als die Führung auf 6:3 anwuchs, griffen die Gäste nach exakt zehn Minuten erstmals zur grünen Karte. Scheinbar fand der Gästetrainer die richtigen Worte, denn beim 8:8 (17.) war die Partie wieder ausgeglichen. Die folgenden Minuten gehörten dann klar dem SVU: eine grandiose Abwehrarbeit ließ die Wissener Angreifer regelrecht verzweifeln. Über dreizehn Minuten lang mussten sie auf ihren nächsten Treffer warten. Schnell zog der SVU auf 11:8 (19.) davon, dann führte Pech im Abschluss jedoch dazu, dass auch dem SVU für neun Minuten kein Treffer gelang. Gleich viermal traf man in dieser Phase Pfosten oder Latte. Kurz vor der Pause konnte der Vorsprung dann aber doch noch auf 14:9 ausgebaut werden.

 

Nach der Pause wollte man den Gegner weiterhin in der Abwehr dominieren. Nach sechs ausgeglichenen Minuten war der Vorsprung konstant bei fünf Toren (16:11, 37.). In den folgenden Minuten gelang es dann endlich, das Spiel zu entscheiden, als man sich auf 20:11 (41.) absetzen konnte. Der Vorsprung wurde nun sicher ins Ziel gebracht, jedoch konnte Wissen noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, als der SVU in den letzten Minuten viel durchwechselte.

Bilanz des Tages: sicherer 28:20 Sieg, einige dicke oder aufgeplatzte Lippen bzw. schmerzende Kiefer nach Attacken teils mit der geballten Faust in Richtung Gesicht; zweistellige Anzahl an Pfosten- oder Lattentreffern. Dennoch ein Kompliment an die Gästemannschaft, die sich auch beim hohen Rückstand nie aufgab und bis zum Ende aufopferungsvoll kämpfte.

Damit hat der SVU einen weiteren Sieg gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte eingefahren und ist weiterhin Tabellenführer. Jedoch werden erst die kommenden Wochen eine echte Standortbestimmung sein, denn mit den Spielen in Bad Marienberg gegen die HSG Westerwald (Samstag, 10.3., 18:00 Uhr) und zuhause gegen die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler (Samstag, 17.3., 18:30 Uhr) stehen die echten Topspiele gegen direkte Tabellennachbarn unmittelbar bevor. Nach der Osterpause folgen weitere Hochkaräter mit den letzten beiden Saisonspielen in Bad Ems und zuhause gegen Puderbach. Dort wird sich zeigen, ob das SVU-Team, als Aufsteiger und Überraschungsmannschaft der Saison, bereits das Zeug dazu hat, tatsächlich den Meistertitel einzufahren.

CS / ha

 

24. Februar 2018

Pflichtaufgabe souverän erfüllt

Herren Landesliga: SV Untermosel – TV Güls II 34:20 (19:8) Spielverlauf

Am Samstag gastierte mit dem TV Güls II das Tabellenschlusslicht der Landesliga in Kobern. Dennoch war man aufgrund der immer wieder knappen Niederlagen des Gästeteams und des knappen Ergebnisses aus dem Hinspiel gewarnt und wollte den Gegner nicht unterschätzen.

Bereits nach einer gespielten Minute führte der SVU mit 2:0 und hatte in der Defensive mit einer recht passiven Abwehr mit vielen Blocks ein gutes Mittel gegen die Gülser Offensive gefunden. Danach stockte jedoch das Angriffsspiel des SVU ein wenig, sodass Güls in der siebten Minute zum 2:2 ausgleichen konnte. Fortan nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und zwangen die Gäste beim 6:3 (12.) zu einer frühen Auszeit. Ab dem 9:6 (15.) wurde dann souverän die Abwehr dicht gemacht, sodass man sich auf 15:6 (22.) absetzen konnte. Bereits in dieser Phase wechselte man beim SVU munter durch und gab allen Spielern ihre Spielanteile. Zur Pause führte man mit 18:9 und eigentlich war jetzt nur noch die Höhe des Sieges fraglich.

Nach der Pause wurde erneut viel gewechselt, der Vorsprung wurde kontinuierlich bis zum Spielende ausgebaut, wobei das Spiel mittlerweile eher Testspielcharakter hatte. Über die Zwischenstände von 24:12 (40.) und 28:16 (50.) wurde die Partie letztendlich mit 34:20 gewonnen.

Grundstein war die solide Abwehr mit vielen Blocks, die auch eine Menge einfacher Tore per Gegenstoß ermöglichte. So wurde Nico Winkler mit neun Treffern zum besten SVU-Torschützen. Zudem konnten sich fast alle Feldspieler des SVU in die Torschützenliste eintragen.

Besonders zu erwähnen ist der Einsatz unseres Torhüters Sebastian Schuler, der sich sonst immer als Mediziner oder Tickerreporter in den Dienst der Mannschaft stellt und nun sein erstes Ligaspiel als Keeper bestreiten durfte. Er konnte unter anderem drei von vier Strafwürfen abwehren.

Pflichtaufgabe erfüllt – nächste Woche steht bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Am Samstag um 18:00 Uhr empfängt man den SSV Wissen. Zuvor absolviert die mC-Jugend um 16:15 Uhr ihr Spiel gegen die TS Bendorf.

CS / ha

 

 

18. Februar 2018

Desolate Angriffsleistung bringt schmerzliche Niederlage

Herren Landesliga: TV Bassenheim II – SV Untermosel 21:20 (12:10) Spielverlauf

Am Samstag reisten die Herren des SV Untermosel zur Rheinlandliga-Reserve des TV Bassenheim. Die Gastgeber sind ein sehr heimstarkes Team, das erst ein Heimspiel verloren hat und die intensiven und harten Duelle der Vergangenheit deuteten auf ein spannendes und umkämpftes Spiel hin.

Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass die Abwehrreihen das Spiel dominieren würden. Die defensiv ausgerichtete SVU-Abwehr verschob gut und konnte einige Würfe blocken. Auf der Gegenseite erspielte man sich in den ersten Minuten noch einige Chancen, blieb jedoch von der fünften bis zur zwölften Minute ohne eigenen Treffer. Ab dem 4:4 (12.) war der SVU stets das Team das vorlegte, jedoch gelang es nie, den Vorsprung auf mehr als einen Treffer zu erhöhen. Dem 9:10 (23.) folgte eine erneute Torflaute, die bis zum Pausenpfiff beim 12:10 anhalten sollte.

Zu wenig Zug und Wille zum Tor, zu viel Querbewegung, unkonzentrierte Abschlüsse; all das monierte der Trainer in der Halbzeitansprache. Und auch die zwölf Gegentreffer, die auf den ersten Blick akzeptabel erschienen, beruhten noch etwas zu häufig auf individuellen Fehlern.

Die Ansprache schien zunächst Wirkung zu zeigen, denn bereits kurz darauf hatte der SVU das Spiel zum 13:13 (35.) ausgeglichen. Aber so schnell wie man sich gesteigert hatte, ließ man auch wieder nach, so folgte auf das 17:14 der Gastgeber die Auszeit des SVU nach 42 gespielten Minuten. Trotz zwischenzeitlicher Unterzahl konnte das Spiel beim 18:18 (51.) erneut ausgeglichen werden, zudem sah man sich nun zwei Minuten Überzahlspiel gegenüber. Aber auch das wusste man – nicht zum letzten mal in dieser Partie – nicht zu nutzen. Stattdessen wurde sich zu häufig festgelaufen oder es wurden sich überflüssige Würfe genommen. Sieben torlose Minuten später lag man also erneut zwei Treffer im Rückstand, 20:18 (58.).

Gut 90 Sekunden vor dem Ende wurde es kurz turbulent. Über eine Zeitstrafe gegen den Bassenheimer Spieler und an diesem Tage mit neun Treffern besten Torschützen Lukas Müller, regte sich der Torhüter der Gastgeber derart auf, dass auch er zunächst eine Zeitstrafe und kurz darauf die rote (und blaue) Karte sah. Folglich musste mangels Alternative ein Feldspieler mit Leibchen das Tor der Hausherren hüten. Zwei Tore waren also aufzuholen, man spielte in doppelter Überzahl und die Gäste ohne „echten“ Torhüter. Klingt grundsätzlich nach einer machbaren Aufgabe. Doch eindrucksvoll bewiesen die Gäste von der Untermosel nun, wie man auch daran scheitern kann: Zunächst erspielte man sich eine Chance, scheiterte dann aber frei vom Sechser am „Torwart“ und ließ im Gegenzug, trotz offener Deckung bei doppelter Überzahl, den Gegner einfach frei bis an den eigenen Torraum laufen. Der Ball war natürlich drin und das Spiel bei 83 Sekunden Restspielzeit und drei Treffern Rückstand verloren. Man konnte zwar nach 23 Sekunden verkürzen und nach erneutem Ballgewinn 13 Sekunden vor dem Ende noch den Anschlusstreffer zum 21:20 erzielen, doch Bassenheim spielte die Zeit clever herunter und brachte damit dem SVU eine bittere aber verdiente Niederlage bei.

So sehr man die Niederlage an den letzten Minuten festmachen kann, kann man es aber ebenfalls am Rest der Partie. 20 eigene Treffer sprechen eine eigene Sprache. Viel zu häufig wurden schlichtweg falsche Entscheidungen getroffen oder Torchancen nicht genutzt. Der Abwehr kann man vereinzelt individuelle Fehler zuschreiben, jedoch stand diese über die gesamte Partie eigentlich recht solide.

Besonderer Dank gilt den zahlreich mitgereisten Zuschauern des SVU, aber auch den Gastgebern und deren Zuschauern. In den vergangenen Jahren hatte es in und gegen Bassenheim schon viel wüstere Partien gegeben. Es war eine sehr faire Partie von allen Seiten, auch dank der guten Spielleitung des souveränen Schiedsrichters Daniel Freese.

Jetzt heißt es Köpfe hoch und Mund abwischen, denn bereits nächste Woche gastiert der TV Güls II zum nächsten „Derby“ in der Koberner Sporthalle. Das Team spielt wesentlich besser als es der Tabellenplatz vermuten lässt und im Hinspiel gab es den wohl ungewöhnlichsten Sieg in der Geschichte des SVU. Anwurf der Partie ist um 18:30 Uhr. Bereits ab 13:00 Uhr finden im Vorfeld drei Jugendspiele der C- und A-Jugend statt. Der SVU freut sich auf zahlreiche Zuschauer!

CS / ha

 

04. Februar 2018

Spitzenspiel endet knapp zu Gunsten des SVU

Herren Landesliga: SV Untermosel – HSG Bad Ems/Bannberscheid III 27:26 (16:13)

Zu ungewohnter Zeit kam es am frühen Sonntagmittag zum Spitzenspiel der Landesliga, als der SV Untermosel die Verfolgermannschaft der HSG Bad Ems/Bannberscheid III zum Nachholspiel empfing.

Zum Beginn der Partie fand der SVU wesentlich besser ins Spiel als die seit sieben Spielen ungeschlagenen Gäste. Über 3:0 konnte man sich schnell auf 5:1 (7.) absetzen. Die HSG war nun auch im Spiel angekommen, sodass der Vorsprung zunächst bis zum 12:8 (19.) konstant blieb. Anschließend schlichen sich einige Unkonzentriertheiten beim SVU ein, was die Westerwälder nutzten, um auf 12:11 heranzukommen. Das folgende Unterzahlspiel aufgrund einiger Zeitstrafen überstand man jedoch unbeschadet und konnte bis zur Pause den Vorsprung wieder auf 16:13 ausbauen. Nach dem Seitenwechsel kam die HSG wieder besser ins Spiel und konnte sich binnen weniger Minuten zum 17:16 wieder in Schlagdistanz bringen. Es folgte erneut eine Starke Phase des SVU, worauf die Gäste beim 20:16 (37.) mit einer Auszeit reagierten. Kurz darauf musste der SVU eine berechtigte rote Karte gegen sich hinnehmen, ehe keine zwei Minuten später ein gegnerischer Spieler Marco Görres im Gesicht erwischte, was ebenfalls in einer Disqualifikation resultierte. Offensichtlich brachte dies Unruhe ins Spiel des SVU, denn in dieser Phase des Spiels erzielte man in knapp 15 Minuten nur einen einzigen Treffer. So geriet man nach einem 1:8 Lauf mit 21:24 (50.) in Rückstand. Doch man gab sich noch nicht auf und kämpfte weiter, zudem wurden die Torchancen wieder effektiver genutzt, sodass in der 54. Minute der Ausgleich zum 25:25 fiel. Das Momentum wusste der SVU weiter zu nutzen, sodass man nach 56 gespielten Minuten mit 27:25 in Führung lag. Die letzten Minuten waren geprägt von guter Abwehrarbeit und Einsatzwillen auf beiden Seiten, sodass nur noch der Anschlusstreffer zum 27:26 fiel. Der SVU behält beide Punkte nach einem sehr umkämpften Spiel. In der Schlussphase bewies man einmal mehr seine Nervenstärke. Überragende Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Marco Görres und Lars Langen, die zusammen auf 18 Treffer kamen. Einziges Manko in der Partie war die Chancenverwertung, zu oft scheiterte man am starken Schlussmann der Gäste, darunter auch fünf Mal beim Strafwurf.

Damit führt der SVU weiter die Tabelle der Landesliga an. Nach einer kurzen Karnevalspause geht es in zwei Wochen Sonntags (18.02.) um 17:00 Uhr beim TV Bassenheim II weiter. Die Duelle der vergangenen Jahre deuten auch hier wieder auf ein sehr körper- und kampfbetontes Spiel hin.

CS / ha

 

27. Januar 2018

SVU verteidigt Tabellenspitze

Herren Landesliga: SV Untermosel – SV Urmitz II 32:27 (17:17) Spielverlauf

Zum ersten Heimspiel 2018 empfing der SVU am Samstag den SV Urmitz II. Beim Blick auf die Tabelle eigentlich eine klare Rollenverteilung, doch trotz nur 4 Punkten hatte Urmitz ein ausgeglichenes Torverhältnis und vergangene Woche nur mit einem Treffer gegen Sinzig/Remagen verloren. Man wollte die mit nur 8 Spielern angetretenen Gäste also keinesfalls unterschätzen. Zudem gab es noch die unbekannte Einflussgröße Schiedsrichter, die sich jedoch aufgrund der Vernunft beider Mannschaften trotz einiger interessanter Entscheidungen nicht auswirken sollte.

Die Devise des SVU lautete Tempospiel und die Gegner sollten durch eine kompakte Abwehr und gute Blocks zu hohen Würfen gezwungen werden. Da man sich jedoch vorne wie hinten einige Fehler erlaubte, konnten auch die Gäste vom Rhein immer wieder einfache Tore erzielen. So gelang es dem SVU nicht, einen deutlichen Vorsprung zu erspielen, die 16:13 Führung münzte Urmitz zum Pausenstand von 17:17 um.

In der Kabinenansprache forderte der Trainer weniger Risiko und weniger Fehler. Das gelang in den ersten Minuten noch nicht. So ging Urmitz erstmals in der Partie beim 17:18 in Führung, doch der SVU glich wieder aus. Es folgte eine Umstellung der Abwehr mit der Hereinnahme von Matthias Brod. Und diese sollte sich als Schlüssel zum Sieg erweisen. Die Abwehr stand nun besser und das dort gewonnene Selbstvertrauen brachte auch mehr Sicherheit im Spiel nach vorne. Vom 19:19 setzten sich die Moselaner binnen sieben Minuten spielentscheidend auf 25:19 (44.) ab. Anschließend wurde der Vorsprung souverän zwischen fünf und sieben Treffern bis zum Spielende gehalten und die Partie verdient mit 32:27 gewonnen.

Nächste Woche steht dann zu ganz ungewohnter Zeit ein Nachholspiel an. Am Sonntag (4.2.) um 13:30 Uhr (!!) empfängt der SVU den Tabellendritten HSG Bad Ems/Bannberscheid III. Das Team aus dem Westerwald hat nur vier Minuspunkte auf dem Konto (SVU zwei) und ist seit sieben Spielen ungeschlagen. Wir erwarten ein enges Spiel und freuen uns über viele Zuschauer!

CS / ha

 

20. Januar 2018

Glanzloser Auswärtssieg am Römerwall

Herren Landesliga: HSG Römerwall II – SV Untermosel 30:35 (14:14) Spielverlauf

Nach der Winterpause ging am Samstag die Saison der Herren mit dem Auswärtsspiel in Rheinbrohl bei der HSG Römerwall II weiter. Die Favoritenrolle lag auf Seiten des SVU, dennoch kann in dieser Saison in der Landesliga jeder jeden schlagen.

Beide Teams fanden nur schleppend ins Spiel und benötigten eine gewisse Zeit, um sich an das Harz am Ball zu gewöhnen. Trotz vieler unpräziser Abschlüsse gelang es dem SVU nach 8 Minuten mit 2:4 in Führung zu gehen. Römerwall konnte jedoch wieder ausgleichen und in der Folge zum 9:6 (19.) vorlegen. Der SVU holte aber langsam wieder auf und konnte zur Pause zum 14:14 ausgleichen. Viel zu häufig war man gegen die sehr junge Truppe zu weit herausgetreten, obwohl diese eigentlich nur einen Rückraumshooter in ihren Reihen hatte. Im Angriff hatte man sich zu häufig festgelaufen, zudem sollte die schnelle Mitte nach dem Seitenwechsel häufiger gespielt werden.

Die ersten gut zehn Minuten der zweiten Hälfte wurden ohne erkennbare Abwehrreihen gespielt, sodass im 30 Sekunden Takt auf beiden Seiten abwechselnd Treffer fielen. Als die Gastgeber auf drei Tore Vorsprung davonzogen, nahm der SVU beim 27:24 (42.) eine Auszeit. Die Abwehr kämpfte danach besser als zuvor und auch die Umstellung des Angriffsspiels auf zwei Kreisläufer trug Früchte. So war der Ausgang des Spiels beim 28:28 wieder offen. In der Schlussphase stimmte dann auch die Defensivleistung. In den letzten neuneinhalb Minuten kassierte man nur noch einen Gegentreffer als das Spiel bereits entschieden war. In der wichtigsten Phase des Spiels setzte man sich vom 29:29 auf 29:34 ab. Am Ende stand ein verdienter 30:35 Auswärtssieg zu Buche, wenngleich man mit der Leistung eigentlich nicht zufrieden sein kann.

Am kommenden Samstag geht es weiter mit einem Heimspiel gegen den SV Urmitz II. Anwurf in der Koberner Halle ist um 18:00 Uhr.

CS / ha

 

17. Dezember 2017

Seit 700 Tagen ohne Punktverlust in eigener Halle

Die Herrenmannschaft des SV Untermosel hat in der Meisterschaft seit nunmehr 700 Tagen keinen Punkt mehr in eigener Halle abgegeben. Aber auch in fremden Hallen wurde während dieser Zeit sehr ordentlich gepunktet, wie die folgenden Zahlen deutlich machen:

Kalenderjahre 2016 und 2017
32 Spiele mit 26 Siegen, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen
54:10 Punkte mit 912:772 Toren (ein Sieg wurde mit 0:0 gewertert)

HA

 

16. Dezember 2017

Knapper Sieg im letzten Spiel – SVU überwintert an der Tabellenspitze

Herren Landesliga: SF Puderbach – SV Untermosel 23:24 (14:10) Spielverlauf

Am Samstag musste der SVU zum Auswärtsspiel zu den Sportfreunden Puderbach. Mit zwei spielfreien Wochenenden davor sowie der jetzt anstehenden Weihnachtspause war es in Sachen Spielrhythmus ein bescheidener Termin. Zudem hatte der SVU in den letzten Wochen eine schwächere Trainingsbeteiligung zu verkraften, konnte am Dienstag jedoch noch ein mal mit fast voller Kapelle trainieren. Gegner Puderbach ist aus den vergangenen Spielzeiten bekannt und hatte in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren. Beim SVU fehlten unter anderem mit Marco Görres und Christoph Kimling zwei Rückraumspieler, dafür war Stefan Haouchet dabei – ein Glücksgriff, wie sich später herausstellen sollte.

Der SVU konnte zunächst mit 0:1 in Führung gehen, doch Puderbach fand besser in die Partie und konnte sich in den ersten zehn Minuten auf 7:3 absetzen. Auch eine Auszeit half dem SVU nicht ins Spiel zu kommen, so lief man in Hälfte eins ständig dem Rückstand hinterher. Daraus resultierte nach Zwischenständen von 10:6 und 12:8 ein 14:10 Rückstand zur Pause. Unaufmerksame Abwehraktionen und mangelndes Verschieben hinten sowie ungenaues Zusammenspiel und technische Fehler vorne waren die größten Faktoren, die verhinderten, dass der SVU auch nur ansatzweise an die Leistung aus dem Pokalspiel gegen Güls anknüpfen konnte.

Die Pausenansage schien bei den Spielern angekommen zu sein, denn unmittelbar nach der Pause verkürzte der SVU auf 14:12. Ein Rückfall in alte Muster erlaubte den Gastgebern jedoch einen 3:0 lauf, sodass es bald 17:12 für die Westerwälder stand (36.). Im Anschluss kämpfte der SVU wieder stärker und stellte vor allen Dingen eine solide Abwehr auf das Spielfeld. In der Offensive war es immer wieder Stefan Haouchet auf der Mitte, der der Puderbacher Abwehr Kopfzerbrechen bereitete und Lücken für seine Mitspieler schuf oder selbst einnetzte. Bald war die Partie wieder offen und beim 18:18 (45.) der Ausgleichstreffer gefallen. Keinem Team gelang es mehr sich abzusetzen, beim 21:22 führte der SVU erstmals seit dem 0:1 wieder, doch kurze Zeit später lag Puderbach 23:22 vorne (55.). Postwendend fiel der Ausgleichstreffer zum 23:23 und eine spannende Schlussphase stand bevor. Nach einem langen Angriff der Westerwälder eroberte der SVU den Ball und besprach sich in einer Auszeit. Über zwei Minuten vor dem Ende fiel der ersehnte Führungstreffer zum 23:24. Puderbach gelang es dann sogar, die Uhr herunterzuspielen. Passend zur gesamten Partie auf beiden Seiten war es fünf Sekunden vor dem Ende ein Fehlpass ins Seitenaus, der die Partie zu Gunsten des SVU beendete.

Am Ende bedeutet dies einen leicht glücklichen Sieg nach wenig überzeugender Leistung – aber eben einen Sieg. Der SVU führt also weiter die Tabelle mit 14:2 Punkten an. Jetzt steht eine kurze Weihnachtspause an, die zum Kurieren kleinerer Verletzungen sehr gelegen kommt. Im neuen Jahr sollte dann die Trainingsbeteiligung wieder steigen, wenn man am Ende der Saison oben mitspielen will.

Die nächste Partie des SVU steht am 20. Januar um 17:00 Uhr auswärts bei der HSG Römerwall in Rheinbrohl an. Dort trifft man auf eine ebenfalls sehr Heimstarke Truppe!

CS / ha

 

25. November 2017

Knappe Niederlage beendet tolle Pokalrunde

HVR-Pokal Viertelfinale: SV Untermosel – TV Güls 30:33 (14:15) Spielverlauf

Derbyzeit war am vergangenen Samstag in der Koberner Halle angesagt, denn der SV Untermosel empfing im Viertelfinale des HVR-Pokals den Verbandsligisten TV Güls. Da die Sportfreunde Puderbach die Partie am 16.12. verlegen wollen, könnte es sogar das letzte SVU-Spiel im Jahr 2017 gewesen sein. Entsprechend wollte man mit Spaß in die Partie gehen, denn allein das Erreichen des Viertelfinales ist ein großer Erfolg, mit dem vor der Saison sicher niemand gerechnet hätte.

Für den Spaß sorgte allein schon die Kulisse, denn schätzungsweise 170 Zuschauer waren in die Halle gekommen. Und den Zuschauern boten die beiden Teams auf dem Platz eine spannende und ansehnliche Partie. Der SVU erwischte den besseren Start und konnte schnell mit 2:0 in Führung gehen, Güls brauchte über fünf Minuten bis zum ersten Treffer, doch konnte die Partie zum 2:2 ausgleichen. In der Folge waren es die Gäste die immer vorlegten, doch der SVU ließ sich nicht abschütteln. Durch drei Tore nach Gang lag Güls beim 6:9 nach knapp 15 Minuten erstmals mit drei Treffern in Front. Die Gastgeber nahmen jedoch einige Umstellungen vor, die sich bezahlt machen sollten. Die Hereinnahme des angeschlagenen Marco Görres stellte die Gülser Abwehr vor Probleme, sodass der SVU beim 13:12 nach 26 Minuten das Spiel gedreht hatte und wieder vorne lag. Leider konnte der Vorsprung nicht mit in die Pause genommen werden, beim Seitenwechsel führte Güls mit 14:15.

In Halbzeit zwei änderte sich nicht viel. Die Partie verlief weiter auf Augenhöhe, die Gäste waren jedoch bis zum 19:19 Ausgleich stets in Führung. Weiterhin legte der TVG vor, ehe nach 50 Minuten der SVU mit dem 28:27 seine erste Führung der zweiten Hälfte erzielen konnte. Leider sollte es die einzige Führung bleiben. Beim 28:30 waren die Gülser wieder in der besseren Ausgangslage, doch der SVU gab sich noch nicht geschlagen. Selbst beim 30:32 drei Minuten vor dem Ende der Partie hätte man das Spiel noch gewinnen können. Doch ausgerechnet in den letzten Minuten trat ein Problem auf, was man vorher in der Partie nicht hatte: Chancenverwertung. Zwei „Hundertprozentige“ entschärfte der Gülser Keeper, ehe die Gäste unmittelbar vor der Schlusssirene noch auf 30:33 erhöhten. Das über 60 Minuten enge Spiel wurde also am Ende verloren und sogar mit nur drei Treffern Differenz fiel das Ergebnis eigentlich noch zu hoch aus.

Einerseits schade, da Güls an diesem Tag schlagbar gewesen wäre. Die Abwehr des SVU stand häufig zu passiv und in der entscheidenden Phase hatte man nicht mehr das nötige Glück. Andererseits: bereits das Erreichen des Viertelfinales war ein riesiger Erfolg, der deutlich macht, auf welch gutem Weg sich die Truppe des SVU befindet! Im Achtelfinale wurde sogar der Tabellenführer der Rheinlandliga geschlagen und wenn man ehrlich ist, war auch beim Spiel gegen Güls kein Klassenunterschied erkennbar.

Wie eingangs erwähnt, war es möglicherweise das letzte Spiel dieses Jahres - auf jeden Fall war es das letzte Heimspiel. Im Januar sind dann hoffentlich die meisten Verletzungen wieder auskuriert, sodass der SVU in der Landesliga weiter angreifen kann. Wir bedanken uns nochmals ausdrücklich für die tolle Kulisse beim gestrigen Spiel und hoffen, dass es allen Zuschauern genau so viel Spaß gemacht wie den Spielern!

CS / ha

 

18. November 2017

Endstation Remagen – Erste Niederlage für SVU

Herren-Landesliga:
HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler – SV Untermosel 33:27 (16:14)
Spielverlauf

Nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen die HSG Westerwald folgte in dieser Woche bereits das nächste Topspiel, denn die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler hatte sich an den Westerwäldern vorbei auf Platz zwei geschoben. Die HSG ist die offensivstärkste Mannschaft der Liga und erzielt im Schnitt die meisten Tore. Aufgrund des viel höheren Durchschnittsalters der Gastgeber wollte der SVU seinen Vorteil über das Tempospiel nutzen.

Die Partie startete ausgeglichen und blieb es auch für lange Zeit. Während der SVU das zuvor angepriesene Tempospiel vor allem in der Anfangsphase zu seinem Vorteil nutzen konnte, spielte die HSG geduldig aber clever unter freundlicher Mithilfe der Abwehr des SVU, denn diese Stand alles andere als optimal. Zwar hatte man das eigentlich starke Kreisläuferspiel der Gastgeber im Griff, dafür taten sich aber andere Lücken auf. Mangelndes Verschieben des Abwehrverbandes ermöglichten Remagen einige unbedrängte Treffer aus sechs Metern. Bis zum 7:7 (14.) war es der SVU der stets vorlegte, ab dann wechselte die Führung erstmals und bis zum 11:11 (21.) legte die HSG jeweils vor. Letztere nahmen dann eine Auszeit, die Wirkung zeigen sollte. Der SVU spielte druckloser, schloss nun auch schwächer und unvorbereitet ab und geriet in Rückstand, 14:11 und nach einem SVU-Timeout sogar 15:11 (26.). Doch man zeigte Moral und erkämpfte sich bis zur Pause noch das 16:14.

Da die HSG in Daniel Enke zwar nur einen, aber sehr konstanten Distanzschützen hatte, sollte die Abwehr des SVU in Halbzeit zwei etwas defensiver stehen und mehr als Block arbeiten. Dies vor allem, um nicht in Verlegenheit gegen die übrigen Gegenspieler zu kommen, die immer das Eins-gegen-Eins suchten. So kam der SVU schnell auf einen Treffer heran und spielte zudem in Überzahl, doch leider fing man sich nun ebenfalls eine Zeitstrafe ein. Das nutzen die Gastgeber, um in Fahrt zu kommen, denn vier Minuten später war aus dem 17:16 ein 21:16 (39.) geworden. Der SVU griff zur grünen Karte, erzielte vier Treffer in Folge und beim 21:20 (45.) war der Ausgang der Partie wieder vollkommen offen.

Die Zuschauer sahen in der Folge eine Partie auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen bei der HSG, denn die Abwehr des SVU erlaubte sich immer wieder individuelle Fehler. So konnte sich das Team vom Rhein über 27:23 und 28:26 einen 30:26 Vorsprung erarbeiten. Dass der SVU dann auch noch eine Zeitstrafe kassierte, war der Neckbreaker für das Team von der Untermosel. Der nächste Angriff konnte nicht im Tor untergebracht werden und als bei vier verbleibenden Minuten auf der Uhr das 31:26 fiel, glaubte auch auf Seiten der Gäste niemand mehr an die Wende. Das war dem Spiel jetzt auch anzumerken und so endete die Partie schließlich mit 33:27 für die HSG.

Ein verdienter Sieg für die HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler, die an diesem Tag das konstantere Team war. Beim SVU erlaubte man sich viele Fehler, seien es individuell schwache Abwehraktionen, schlechtes Verschieben, nicht gefangene Bälle oder unvorbereitete schwache Abschlüsse. Nur phasenweise zeigte man, was man kann. Anzumerken ist einmal mehr, dass die Partie extrem fair von beiden Mannschaften geführt und vom Unparteiischen Thomas Kneilmann sehr gut geleitet wurde.

Trotz Niederlage führt der SVU mit 12:2 Punkten weiter die Tabelle an. Zudem ist es eine Niederlage auswärts bei einem Favoriten um die Meisterschaft und damit zwei Punkte, die man vor der Saison auch nicht eingeplant hätte, wenngleich im Spiel mehr drin gewesen wäre. Vielleicht ist es eine Niederlage zur rechten Zeit, um wieder in die Köpfe zu bekommen, dass man Spiele auch verlieren kann.

Jetzt gilt es, die Niederlage schnell abzuhaken und sich auf das Derby gegen den TV Güls einzustellen. Der SVU-Zug muss nach dem Halt in Remagen wieder ins Rollen kommen! In das Pokalspiel am nächsten Samstag um 18:00 Uhr in Kobern geht man als Underdog. Umso wichtiger wird die Unterstützung von den Rängen für den SVU sein. Wir freuen uns auf eine große Anzahl an Zuschauern! Mehr Derby geht nicht!

CS / ha

 

12. November 2017

Herren gewinnen Spitzenspiel der Landesliga

Herren-Landesliga: SV Untermosel – HSG Westerwald 30:20 (14:10)
Spielverlauf

Nach dem unerwarteten Erfolg in der vergangenen Woche im HVR-Pokal gegen den SV Urmitz stand für die Jungs des SVU wieder Liga-Alltag auf dem Programm. Und dort traf man am vergangenen Sonntag auf die HSG Westerwald, derzeit Tabellenzweiter und noch ohne Niederlage in dieser Saison.

Auch die Kulisse in der Koberner Sporthalle war mit über 100 Zuschauern des Topspieles würdig – besonderer Dank geht an die Fußball-Abteilung für die Unterstützung und natürlich Gratulation zum wichtigen Auswärtssieg der Ersten!!

Die Partie startete zunächst ausgeglichen, doch die SVU-Defensive fand sehr schnell Sicherheit, was vor allem auch an einem überragenden Niklas Kroth im Tor lag, und kam immer besser ins Spiel. Unter anderem ein entschärfter Gegenstoß sorgte so dafür, dass der SVU gut fünf Minuten lang keinen Treffer kassierte und sich vom 2:2 erstmals auf 5:2 absetzen konnte, worauf der Trainer der Gäste mit einem Timeout reagierte. Der Vorsprung hatte noch einige Minuten bestand, doch in der Folge verschob die Abwehr des SVU nicht mehr schnell genug und es taten sich einige Lücken für die Gäste auf. So gelang es der HSG kurzzeitig bis auf ein Tor heranzukommen. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Spieler von der Untermosel aber wieder das Kommando und bestimmten das Tempo der Partie. In Angriff und Abwehr wurde wieder mit deutlich mehr Konzentration gearbeitet, sodass beim Seitenwechsel ein 14:10 auf der Anzeigetafel zu sehen war.

Der weitere Spielverlauf der recht ansehnlichen Partie ist schnell erzählt: der SVU war die Defensiv stärkere Mannschaft, zunehmend gingen den Gästen die Ideen im Angriff aus. Zudem zeigte Niklas Kroth im SVU Tor auch in der zweiten Halbzeit eine sehr starke Leistung. Auch die vorgezogene Deckung der HSG gegen Christoph Apel brachte keinen Erfolg. So konnte sich der SVU kontinuierlich absetzen. Über 18:14 (40.) und 21:15 (45.) wurde der Vorsprung bis zur Vorentscheidung von 24:16 nach 53 Minuten ausgebaut. Nun wurde beim SVU sehr viel gewechselt. Die HSG hatte das Spiel mittlerweile aufgegeben und so konnte der SVU bis zum Schluss das Ergebnis sogar noch auf 30:20 erhöhen.

Grundlage für den Sieg war die Defensive: Gegen ein Team, dass im Schnitt pro Spiel bisher 32 Mal getroffen hatte, wurden nur 20 Gegentreffer kassiert. Im Angriff wurde geduldig auf die Lücke gewartet und in der zweiten Halbzeit aufgrund des Vorsprungs das Tempo etwas herausgenommen. Beste SVU-Torschützen waren Lars Langen und Nico Winkler mit jeweils sieben Treffern, gefolgt von Christoph Apel mit sechs Treffern.

Damit steht der SVU weiterhin ohne Verlustpunkt mit nunmehr 12:0 Punkten an der Tabellenspitze. Ohne Druck reist man nun am nächsten Samstag zum Spiel gegen den neuen Tabellenzweiten HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler. Anwurf in der Rheinhalle in Remagen ist um 19:30 Uhr.

Inzwischen ist auch das Pokalderby gegen den TV Güls terminiert: Am Samstag, 25. November um 18:00 Uhr in Kobern! Wir hoffen auf eine volle Halle und super Stimmung!

CS / ha

 

04. November 2017

SVU schlägt den nächsten Favoriten – Pokalviertelfinale ruft

HVR-Pokal: SV Untermosel – SV Urmitz 35:27 (21:12)

„Wir haben eigentlich keine Chance – und genau die wollen wir nutzen“ – mit diesen Worten schwor Trainer Christian Metz, aufgrund der knappen Personalsituation selbst im Trikot, das Team des SV Untermosel auf das Pokalspiel gegen den Tabellenführer der Rheinlandliga, SV Urmitz, ein.

Die Gäste starteten mit ihrer „zweiten Reihe“ in die Begegnung und ließen einige Stammspieler zunächst auf der Bank. Die ersten Minuten der schnellen und munteren Partie verliefen noch ausgeglichen, doch in der Folge fand die SVU Defensive wesentlich besser ins Spiel. Gutes verschieben sowie ein starker Martin Ritter im Tor, der 19 Paraden zu verzeichnen hatte, waren die Basis dafür, dass die Gastgeber ihren Vorsprung von 7:5 (10.) auf 14:7 nach 18 Minuten ausbauen konnten. Die Offensive des SVU spielte sehr durchdacht mit einer guten Mischung aus Tempospiel und Positionsangriffen. Die Urmitzer Abwehr offenbarte immer wieder große Lücken. Damit gelang es den Hausherren, sich bis zur Pause einen unerwartet deutlichen 21:12 Vorsprung zu erspielen.

Doch noch war eine Hälfte zu spielen. Urmitz aktivierte nun seine gefährlichen Außenspieler, den derzeit führenden Torschützen der Rheinlandliga Lars Pitzen sowie den starken Linkshänder Markus Häring. Allerdings spielten beide im Rückraum. Das bekam die SVU-Abwehr zunächst überhaupt nicht in den Griff, sechs Minuten benötigten die beiden für je drei Treffer. Dazu gesellten sich Probleme im Angriff mit der sehr nun offensiven Deckung der Gäste. So war der Vorsprung nach 36 Minuten auf 23:18 erschreckend schnell geschmolzen. Eine Auszeit mit den nötigen Absprachen brachte jetzt Besserung im Angriff, auch die Abwehr stabilisierte sich, unter anderem weil Urmitz nun nacheinander die einzigen beiden Zeitstrafen des gesamten Spiels hinnehmen musste. Beim 26:20 (42.) betrug der Vorsprung wieder sechs Treffer.

Leider folgten dann drei Gästetreffer, sodass das Spiel beim 26:23 (46.) wieder offen war und zu kippen drohte. Doch dem SVU war der Wille, das Spiel zu gewinnen jetzt anzusehen. Die Abwehr steigerte sich von Minute zu Minute. Bis zum Ende der Partie gelangen den Gästen nur noch vier Treffer, darunter ab der 51. Minute (30:26) für sieben Minuten kein einziger! Vorne stimmte die Bewegung und Konzentration, sodass das Spiel allerspätestens beim 33:26 entschieden war. Die Partie endete mit 35:27 – der SV Untermosel erreicht das Viertelfinale des HVR-Pokal!

Im Anschluss war die Stimmung in der Halle logischerweise gut. Die Zuschauer hatten ein ansehnliches Spiel erlebt, die Spieler hatten Spaß und der SVU hat verdient gewonnen. Auf der Grundlage der ersten Hälfte konnte der Vorsprung verwaltet werden, auch als der Vorsprung auf drei Treffer schmolz, bewies man Nervenstärke. Vor allem der Auftritt als Team war wichtig. Beste SVU-Schützen waren Mathias Eberz und Lars Langen mit jeweils acht Treffern. Die Partie unter der guten Leitung von Gerd Ring verlief extrem fair (nur zwei Zeitstrafen) und das wichtigste für beide Teams: keiner hat sich verletzt.

Die nächste Pokalrunde (Viertelfinale) müsste laut Rahmenspielplan am Wochenende 25./26.11. stattfinden – Gegner und genauer Termin stehen noch nicht fest, als klassenunterstes verbleibendes Team haben wir aber in jedem Fall Heimrecht!

Das nächste Spiel für den SVU wird das Topspiel Erster gegen Zweiter der Landesliga sein – SV Untermosel gegen HSG Westerwald. Anwurf der Partie am kommenden Sonntag (!!!), 12.11. ist um 18:00 Uhr. Wir freuen uns auf viel Unterstützung von den Zuschauerrängen!

CS / ha

 

28. Oktober 2017

Herren bringen zwei Punkte aus Wissen mit

Herren-Landesliga: SSV Wissen – SV Untermosel 21:29 (10:11)
Spielverlauf

Am Samstag reisten die Herren des SVU zum Auswärtsspiel nach Wissen. Wissen gilt als sehr heimstarke Mannschaft und konnte Zuhause bereits die HSG Römerwall II schlagen. Motiviert und eingestellt gingen sie in die Partie, was sich auch daran zeigte, dass bereits bei Eintreffen des SVU eine Stunde vor dem Spiel, die komplette Wissener Mannschaft auf dem Spielfeld stand und fleißig Spielzüge und Laufwege exerzierte.

Den Gastgebern gelang auch der erste Treffer am Abend, und bereits in der Anfangsphase deutete sich das große Problem des SVU an diesem Tag an: Chancenverwertung. Andererseits stand die Abwehr bis auf Einzelfälle recht solide, sodass es kein Team zustande brachte, sich abzusetzen. Jedes mögliche Unentschieden erschien in der ersten Hälfte auf der Anzeigetafel, ergo führte niemand mit mehr als einem Tor. Mit einem Treffer Vorsprung für den SVU ging es beim 10:11 in die Pause. Dort wurde das Problem nochmals verdeutlicht, es müssen einfach nur die Bälle ins Tor.

Nach dem Seitenwechsel konnte Wissen nochmals zum 11:11 ausgleichen, ehe sich der SVU auf 12:16 (38.) erstmals absetzen konnte. Wissen kam ein letztes Mal auf zwei Treffer heran (14:16, 40.), doch der SVU präsentierte sich nun als klar bessere Mannschaft. Da die Abwehr stets als Verband arbeitete und Wissen somit kaum bis zum Torraum durchkommen konnte, waren sie immer wieder zu Würfen über den Block gezwungen, welche Niklas Kroth im Tor sicher entschärfen konnte. Im Angriff fand man weiterhin viele Lücken in der offenen Wissener 3:2:1 Deckung. Der Unterschied zur ersten Hälfte lag lediglich in einer besseren Chancenverwertung, wenngleich die Betonung hier noch auf „besser“ liegen muss, denn optimal war es noch immer nicht. So konnte sich der SVU sukzessive zur Vorentscheidung von 18:26 (52.) bringen. Nun wurde nochmal viel gewechselt und das Spiel mit 21:29 souverän zu Ende gebracht.

Damit steht der SVU nun nach fünf Spielen als Aufsteiger ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze. Aber: die wichtigsten Spiele gegen die Favoriten der Landesliga stehen jetzt erst an. Am Sonntag (!) den 12.11. um 18:00 Uhr (das Spiel wurde auf Wunsch der HSG von Samstag auf Sonntag verlegt) empfängt man die HSG Westerwald (Tabellenzweiter mit 7:1 Punkten), eine Woche später tritt man am Samstag den 18.11. um 19:30 in Remagen bei der HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler an (Tabellendritter, 7:3 Punkte). In diesen Spielen muss der SVU beweisen, ob er die derzeitige Position verdient hat.

Zuvor steht jedoch noch ein weiterer Kracher an: Im Achtelfinale des Rheinlandpokals gastiert der SV Urmitz in Kobern! Urmitz steht derzeit ebenfalls ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze, allerdings zwei Klassen höher in der Rheinlandliga. Ein harter Brocken! Das Spiel findet zur gewohnten Zeit, am Samstag, 4.11. um 18:00 Uhr statt. Wir freuen uns auf volle Unterstützung in einer vollen Halle!

CS / ha

 

21. Oktober 2017

Comeback in Hälfte zwei führt zu einem glücklichen Sieg

Herren-Landesliga: TV Güls II – SV Untermosel 27:28 (16:11)
Spielverlauf

Am Samstag stand mit der Partie beim TV Güls II ein Auswärtsspiel an. Gegen diese Mannschaft absolvierte man bereits in der Saisonvorbereitung ein Testspiel, das nach desolater Leistung des SVU unentschieden endete. Entsprechend wollte man Wiedergutmachung betreiben.

Doch das ging gänzlich in die Hose, denn nach fünf Minuten führten die Hausherren mit 4:0. Dabei schienen die Gülser wesentlich fokussierter auf das Spiel und zeigten deutlich mehr Einsatz als der SVU. Nach einer Auszeit fiel zunächst noch das 5:0, ehe der SVU das erste Mal einnetzen konnte. Scheinbar war damit der SVU im Spiel angekommen, denn man konnte bis zum 7:4 nach zwölf Minuten verkürzen. Individuelle Fehler in der Abwehr und vermeidbare Zeitstrafen sorgten jedoch weiter für einen deutlichen Gülser Vorsprung. So lief man bis zur Pause dem anfänglichen Rückstand hinterher und ging beim 16:11 in die Kabine. Zudem hatte Marco Görres bereits zwei Zeitstrafen.

Das einzig Positive war eigentlich, dass erst eine Hälfte gespielt war. Trainer Christian Metz forderte für den zweiten Spielabschnitt, dass die Abwehr wesentlich mehr als Mannschaft agieren müsse, vorne sollten die Chancen klar ausgespielt und verwertet werden.

Diese Ansage zeigte scheinbar Wirkung, denn keine zehn Minuten später war die Partie beim 18:18 wieder ausgeglichen. Leider verletzte sich während dieser Aktion Lars Langen bei einem Zusammenprall, zum Glück konnte er einige Minuten später wieder eingesetzt werden. Ebenfalls schwerwiegend war die Zeitstrafe gegen Matthias Brod kurz darauf. Denn die Gülser nutzen ihre Überzahl, um die Führung wiederzuerlangen. Über 21:19 (42.) setzten sie sich einmal mehr ab, führten mit 25:21 (50.).

Der Drops schien gelutscht, doch der SVU kämpfte sich nochmal zurück. Nur drei Minuten später stand es 25:24 und die Gäste waren wieder in Schlagdistanz. Zudem standen sie nun zwei Minuten in Überzahl auf dem Feld. Trotzdem führte nach 56 Minuten der TV Güls mit 27:25. Ziemlich genau zwei Minuten vor dem Ende der Partie schaffte der SVU dann – erst zum zweiten Mal überhaupt an diesem Tag – den Ausgleichstreffer zum 27:27. Der Gülser Angriff endete mit der Entscheidung der Unparteiischen auf Strafwurf. Diesen konnte Niklas Kroth sicher entschärfen, wie bereits zuvor einige Bälle, vor allem von der Rechtsaußenposition des TVG. Nun war noch eine Minute zu spielen, es stand unentschieden und der SVU war im Ballbesitz. Sollte also doch noch alles gut werden?

Zunächst nahm man etwas Zeit von der Uhr, legte dann die grüne Karte um sich bei einer Auszeit noch einmal zu besprechen. Auf keinen Fall durfte man den Ball mehr verlieren. Das Spiel lief weiter, 15 Sekunden vor Schluss dann das Anspiel an den Kreisläufer Felix Naunheim, Ball gefangen, Wurf unter Bedrängnis. Der Ball verfehlte das Tor, doch die Schiedsrichter entschieden auf Siebenmeter-Strafwurf für den SVU. Während sich Christoph Apel, der zuvor alle Strafwürfe verwandelt hatte, den Ball schnappte, lief die Hallenuhr weiter und das Schlusssignal ertönte. Es stellte sich also nur noch die Frage, ob es ein Sieg oder ein Unentschieden werden würde. Güls wechselte noch einmal den Torwart, doch auch das half nichts. Großer Jubel auf Seiten des SVU, hängende Gesichter beim TVG. 27:28 zeigte die Anzeigetafel letztendlich.

Im Nachhinein betrachtet ist der Sieg glücklich und nicht wirklich verdient, denn die einzige Führung des SVU war nach Ablauf der Spielzeit! Die Gülser hätten für Ihren Einsatz sicherlich einen Punkt verdient gehabt. Dennoch zeigt das Spiel auch die Wichtigkeit der Siebenmeterquote: Während die Gastgeber nur 4/7 verwandeln konnten, traf beim SVU Christoph Apel 7/7 mal. So kam er auf insgesamt zehn Treffer und wurde vor Lars Langen mit acht Treffern bester Torschütze der Partie. Auch wenn man beim SVU über weite Strecken unter den Möglichkeiten blieb, muss man auch erwähnen, dass man bei sechs zu verzeichnenden Pfostentreffern etwas Pech hatte. Einmal mehr geht besonderer Dank an die medizinische Abteilung des SVU, die wieder einiges zu tun hatte und die recht zahlreich erschienen Anhänger des SVU-Teams!

Mit dem Sieg steht der SVU nun bei 8:0 Punkten an der Tabellenspitze, wobei die stärksten Gegner wohl noch vor uns liegen. Am kommenden Samstag steht die längste Auswärtsreise an, wobei der Begriff „Reise“ sicherlich passend ist: Um 18:00 Uhr ist Anwurf in der Halle in Wissen.

CS / ha

 

14. Oktober 2017

Kämpferische Leistung wird belohnt

Herren Landesliga: SV Untermosel - TV Bassenheim II 25:20 (11:8)
Spielverlauf

Am Samstag hatte das Team des SVU die Reserve der Rheinlandligamannschaft des TV Bassenheim zu Gast. Bereits in den vergangenen Jahren gab es gegen diese Truppe immer wieder sehr Intensive und harte Duelle, bei deren knappen Ergebnissen sich beide Teams nichts schenkten.

Die Schiedsrichteransetzung ließ schon erahnen, wie diese Partie laufen würde, denn der Unparteiische ist bekannt für seine sehr großzügige Linie. Bereits in den ersten Minuten der Partie bestätigte sich dieses Bild: zwei extrem hart verteidigende Abwehrreihen stellten ihre gegenüberstehenden Angriffe vor sehr große Probleme. So fiel der erste Treffer der Partie erst nach über fünf Minuten. In der Folge legte der SVU zunächst auf 3:1 vor, doch Bassenheim konnte ausgleichen und die Partie bis zum 6:6 offen halten. Im Anschluss konnte der SVU wieder vorlegen, sich mit drei Toren absetzen und diesen Vorsprung bis zum Halbzeitstand von 11:8 halten. Bis hierhin zeigten beide Teams gute Abwehrleistungen und gutes Rückzugsverhalten, für jedes Tor musste schwer gearbeitet werden.

Unmittelbar nach der Pause erlaubte sich die Defensive der Gastgeber eine kurze Schwächephase, die der TVB sofort nutzte, um auszugleichen. Beim 11:11 war der Vorsprung dahin. Beim 13:14 gingen die Gäste sogar erstmals in Führung. War das die Wende der Partie? Jetzt waren es die Bassenheimer, die jeweils vorlegten, der SVU glich aber immer wieder aus. Beim 17:16 nach 48 Minuten war der erneute Führungswechsel geschafft. Bassenheim glich einmal mehr aus, ehe der SVU mit drei Toren nach Gang endlich wieder ein kleines Polster erarbeitete. Der Coach der Gäste griff zur grünen Karte. Doch auch nach diesem Timeout blieb der SVU ruhig, führte fünf Minuten vor Spielende sogar mit 23:18. Es folgte die nächste Bassenheimer Auszeit. Doch die weiter sehr solide agierende Abwehr in Kombination mit langen Angriffen brachte letztendlich zwei Punkte ein.

So wurde die Partie letztendlich in der Defensive und über den Kampf verdient gewonnen. Vor allem die Einstellung und Nervenstärke der SVU-Spieler sind hierbei hervorzuheben. Dabei war das Tempospiel noch ausbaufähig. Neben einer sehr guten Torhüterleistung waren Lars Langen mit acht, sowie Marco Görres mit sechs Treffern Garanten für den Sieg.

Bereits am Samstag (21.10.17) steht die nächste Partie an. Zu ungewohnt früher Zeit – Anwurf ist um 16:00 Uhr – gastiert der SVU beim TV Güls II. Dort gibt es nach einem desolaten Unentschieden in der Saisonvorbereitung noch etwas gutzumachen!

CS / ha

 

03. Oktober 2017

SVU-Handballer erreichen Achtelfinale des Rheinlandpokals

HVR-Pokal Herren: SV Untermosel – HSG Saarburg/Konz 30:24 (15:11)

Zum Tag der Deutschen Einheit stand für die SVU Handballer das nächste Pokalspiel auf dem Programm, nachdem man vor einigen Wochen in der ersten Runde die HSG Westerwald besiegt hatte. Vom Papier her traf man mit dem Verbandsligisten HSG Saarburg/Konz auf einen stärkeren Gegner als zuvor.

Vor den Augen der zahlreich erschienenen Zuschauer ging zunächst der SVU in Führung, erlaubte sich dann jedoch einige Fehler im Angriffsspiel. So konnten die Gäste mit 3:5 in Führung gehen. Doch der SVU konnte ausgleichen und bis zum 7:7 gelang es keinem Team sich abzusetzen. In der Folge steigerte sich vor allem die Abwehr des SVU und ließ zehn Minuten lang keinen Gegentreffer zu. Während dieser Phase konnte sich das SVU-Team erstmals absetzen und mit 11:7 in Führung gehen. Obwohl man kurz vor dem Pausenpfiff leider noch zwei Zeitstrafen hinnehmen musste, gelang dennoch mit der Schlusssirene ein Treffer in doppelter Unterzahl und die Mannschaft des SVU ging mit einer 15:11 Führung in die Kabine.

Nach der Pause managte man die Unterzahl weiterhin souverän. Zwei Würfe der Gäste von den Außenpositionen konnte Schlussmann Martin Ritter entschärfen, vorne gelang sogar erneut ein Treffer. Weitere Zeitstrafen gegen den SVU ließen nun kurz etwas Hektik aufkommen und Saarburg auf 16:13 herankommen. Nachdem man wieder vollzählig war, kam aber auch schnell die Sicherheit zurück ins Spiel. Mit einer vorgezogenen Deckung gegen die Halblinke Position des SVU wollte die HSG das Spiel noch einmal drehen. Diese taktische Maßnahme des Gästetrainers reichte jedoch nicht, um die Spielmacher Marco Görres oder Christoph Apel komplett aus dem Spiel zu nehmen. Vielmehr taten sich dadurch im Abwehrzentrum der Gäste größere Lücken auf, die der SVU zu nutzen wusste.

Über 20:15, 23:16 und 26:22 konnte die Führung bei konstant vier oder mehr Toren gehalten werden. Mit dem 30:24 unmittelbar vor dem Ende setzte Christian Schmitt den Schlusspunkt der Partie und wurde mit seinem achten Treffer des Abends bester SVU-Torschütze vor Marco Görres mit sieben Treffern. Garant für den völlig verdienten Heimsieg war die Defensive, die bis auf ganz wenige Szenen sehr konzentriert und kompakt agierte. Hinzu kam, dass die SVU-Spieler mit der richtigen Einstellung an diese Aufgabe herangegangen waren und über die gesamte Spielzeit immer den Willen zeigten, dieses Spiel zu kontrollieren und zu gewinnen.

Im Ligaalltag geht es zum Ende der Ferien weiter. Mit dem TV Bassenheim II gastiert am 14. Oktober 2017 ein Team in Kobern, gegen das es in den letzten Jahren immer wieder sehr spannende und intensive Duelle gegeben hat. Anwurf der Partie ist um 18:00 Uhr in der Koberner Anton-Gräf-Halle! Wir bedanken uns bei allen Zuschauern für die super Unterstützung im Pokal und hoffen, euch bald wieder in der Halle begrüßen zu können.

CS / ha

 

24. September 2017

SVU fährt die ersten Auswärtspunkte ein

Herren Landesliga: SV Urmitz II – SV Untermosel 23:29 (9:11)
Spielverlauf

Am Sonntag stand das erste „SVU-Duell“ der jungen Landesligasaison an: SV Urmitz II gegen SV Untermosel. Im ersten Auswärtsspiel gastierte man bei einem Team, das in den vergangenen Jahren immer achtbare Ergebnisse erzielen konnte, jedoch am ersten Spieltag bereits überraschend deutlich in Puderbach verloren hatte.

Wenn man am ersten Spieltag eines gelernt hatte, dann dass in unserer Klasse jeder jeden schlagen kann, entsprechend motiviert startete man in die Partie. Nachdem Urmitz den ersten Treffer der Begegnung erzielen konnte, gaben die Gäste von der Mosel zunächst den Ton an und setzten sich auf 1:5 nach knapp 10 Minuten ab. Infolge einer Auszeit fanden nun auch die Hausherren besser ins Spiel, der Vorsprung hielt jedoch bis zum 5:9 in der 20. Minute. Jetzt erlaubte sich der SVU eine kleine Schwächephase im Angriffsspiel. Die Gastgeber nutzten dies und waren beim 8:9 wieder in Schlagdistanz, beim Stand von 9:11 ging es in die Kabine.

Hier fiel die Halbzeitansprache recht kurz aus, denn die Abwehr stand weitestgehend gut, mit einem sicheren Martin Ritter im Tor, der einige 100%ige entschärft hatte. Etwas mehr Tempospiel wurde vom Trainer gefordert und die Konzentration sollte hochgehalten werden.

Wie bereits in der ersten Hälfte gehörte der erste Treffer Urmitz, ehe der SVU in den folgenden zwei Minuten auf 10:14 erhöhte. Fortan wurde der Vorsprung aus einer sicheren Defensive heraus kontinuierlich bis zum 19:27 in der 49. Minute ausgebaut. Aufgrund dieses Polsters nahm man in der Folge zwar spürbar das Tempo aus dem Spiel, hatte aber stets die Spielkontrolle um schließlich den Sieg einzufahren. Einige der angeschlagenen Spieler, die während der Partie immer sehr gut von unserem „Medizinmann“ Daniel Meurer versorgt wurden, waren sicherlich froh, als die Schlusssirene ertönte und ein ungefährdeter 23:29 Auswärtssieg zu Buche stand.

Die zwei Punkte gehen verdient an die Mosel, da man das ganze Spiel über führte und man den Urmitzer Angriff gut im Griff hatte. Bester Torschütze auf Seiten des SVU wurde einmal mehr Nico Winkler, der elf Mal den Ball im gegnerischen Tor unterbringen konnte.

Nach zwei Siegen in zwei Spielen geht der SVU als Tabellenführer in die Herbstferien, denn das nächste Ligaspiel steht erst am Samstag, den 14.10.2017 um 18:00 Uhr gegen den bisher ebenfalls ungeschlagenen TV Bassenheim II an.

In der Zwischenzeit wird wieder im Pokal gespielt: am Dienstag, 3.10. (Tag der Deutschen Einheit) gastiert die HSG Saarburg/Konz (Verbandsliga West) in der Koberner Sporthalle. Anwurf der Partie ist um 17:00 Uhr.

CS / ha

 

16. September 2017

Durchwachsener aber erfolgreicher Auftakt in die Landesliga

Herren Landesliga: SV Untermosel – HSG Römerwall II 31:29 (13:14) Spielverlauf

Am Samstag startete die neue Handballsaison für die Herren des SVU in eigener Halle gegen die Reserve der HSG Römerwall. Der Gegner lief mit einer recht neu zusammengestellten Mannschaft auf, zu der auch einige A-Jugendliche gehörten. Das klare Ziel des SVU war also ein Heimsieg, um die saisonübergreifende Serie von Heimsiegen weiter auszubauen.

Schnell eroberte der SVU die Führung, lag beim 7:4 nach zehn Minuten erstmals mit drei Toren vorne. Doch Römerwall konnte bald wieder ausgleichen. Nun legte der SVU jeweils vor und die HSG zog nach, bis sie beim 11:12 nach 24 Minuten erstmals in Führung gehen konnte. Bis zur Pause änderte sich nicht mehr viel, die Gäste lagen beim Pausenpfiff mit 13:14 vorne.

Unzufriedene Gesichter beim SVU, denn man wusste, dass man bei weitem noch nicht das gezeigt hatte, was man eigentlich kann. Vor allem individuelle Fehler fast aller Spieler und viele Fehlwürfe zeichneten das Spiel aus, zudem arbeitete die Abwehr zwar immer wieder gut – jedoch jedoch nie konsequent bis zur Balleroberung.

Nach der Pause wechselte man beim SVU den Torhüter – und das sollte sich gleich mal bezahlt machen. Nachdem man zunächst das 13:15 sowie eine Zeitstrafe hinnehmen musste, war es Niklas Kroth mit überragenden Paraden und waghalsigen aber effektiven Pässen zum Gegenstoß, der maßgeblichen Anteil am Führungswechsel hatte. Beim 16:15 nahm der Trainer der HSG die Auszeit.

Diese zeigte jedoch nur kurze Wirkung, denn das 16:17 war die letzte Führung für Römerwall in der Partie und das 17:17 das letzte Unentschieden. Fortan führte der SVU bis zum Schluss. Als Nico Winkler, mit zehn Toren bester Torschütze, das 30:27 nach 56 Minuten erzielte und Niklas Kroth kurz darauf noch einen Gegenstoß der Gäste entschärfte, deutete dich der Heimsieg für den SVU an. Die Partie endete schließlich mit 31:29.

Man hat gemerkt: In der Landesliga gibt es keine geschenkten Punkte. Auch wenn es am Ende zum Glück gutgegangen ist und der Sieg trotzdem verdient war, kann man beim SVU nicht mit seiner Leistung zufrieden sein.

Bis zum Auswärtsspiel am Wahlsonntag um 17 Uhr beim SV Urmitz II muss man sich deutlich steigern – dass man mehr kann, zeigte man beispielsweise im Pokalspiel schon.

CS / ha

Sieg im ersten Pflichtspiel der neuen Saison

HVR-Pokal: SV Untermosel - HSG Westerwald 36:29 (18:18)

Nach vielen Testspielen in der Saisonvorbereitung wurde es am Sonntag für die Herren des SVU ernst. Mit der ersten Runde des HVR-Pokal stand das erste Pflichtspiel der neuen Saison an. Als Gegner empfing man die HSG Westerwald, die im letzten Jahr mit dem vierten Platz die Saison in der Landesliga beendete. Der SVU als Aufsteiger in die Landesliga war daher nicht in der Favoritenrolle – allerdings war man auch längst nicht chancenlos. Personell konnte der SVU auf Stefan Haouchet zurückgreifen, da im Rückraum Christoph Kimling und Christian Schmitt urlaubs- bzw. verletzungsbedingt fehlten, zudem Marco Görres und Christoph Apel angeschlagen in die Partie gingen.

Der SVU erwischte den besseren Start und ging mit 2:0 in Führung. Der Vorsprung konnte bis zur zehnten Minute bereits auf vier Tore aufgebaut werden. Die erste schwächere Phase des SVU begann nach einer knappen Viertelstunde. Vorne wurden nun einige Chancen liegen gelassen, weshalb die HSG ihren 9:5 Rückstand auf 9:8 verkürzen konnte. Doch die Gastgeber fingen sich schnell wieder: Ein sicher verwandelter Strafwurf von Christoph Apel sowie ein Doppelschlag von Jonas Rißmann bescherten eine 12:9 Führung. In der Folge konnten sich die Gäste aus dem Westerwald wieder steigern und den Rückenwind aus ihren Aktionen nutzen, um sicherer zu werden. Binnen fünf Minuten wendete sich das Spiel, worauf SVU-Trainer Christian Metz mit einer Auszeit reagieren musste – die Anzeigetafel zeigte mittlerweile 13:15 aus SVU-Sicht an.

Besonders in der wichtigen Phase kurz vor der Halbzeitpause zeigte sich dann, dass die Einstellung der Heimmannschaft stimmte. Tor für Tor kämpfte man sich zurück in die Partie, die bei gerechtem und ausgeglichenem Spielstand von 18:18 in die Halbzeitpause ging.

Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten dieses Mal die Westerwälder. Doch nach drei Minuten zündete auch der SVU und drehte durch Treffer von Lars Langen und Felix Naunheim den Spielstand auf 21:20. Es folgte eine Schlüsselszene der Partie, denn Gästespieler Alexander Vidojevic – bis dahin mit Abstand bester Werfer seines Teams – verabschiedete sich nach einem Schubser nach einer Freiwurfentscheidung mit der roten Karte auf die Tribüne.

In der folgenden Überzahlsituation erspielten sich die SVU-Jungs dann zunächst einen zwei Tore Vorsprung (24:22), welcher auf 27:23 in der 45. Minute erhöht werden konnte. Im Anschluss daran wurde das Spiel hektischer, der SVU ließ einige Chancen aus. Unter anderem ein von Niklas Kroth gehaltener Gegenstoß sowie die weiterhin solide Abwehr sorgten dafür, dass der Vorsprung nie kleiner als zwei Treffer wurde (31:29). Die starke Schlussphase mit über sechs Minuten ohne Gegentor sorgte dann für einen Endstand, der über den lange Zeit ausgeglichenen Spielverlauf etwas hinwegtäuscht. Die Partie endete 36:29.

Die rund dreißig Zuschauer hatten ein munteres Handballspiel gesehen und bejubelten jetzt den verdienten Sieger. Während die SVU-Abwehr kompakt stand und die Gegner zu meist erfolglosen hohen Würfen zwang, konnte man den Spielern im Angriff die Spielfreude ansehen. Es wurde bei hohem Spieltempo gut kombiniert und so taten sich auf der rechten Seite die Lücken für Lars Langen auf, der mit 13 Treffern bester Schütze war; auf der linken Angriffsseite wurden vor allem die Außenspieler freigespielt. Die Trefferquote war zudem insgesamt sehr gut.

Damit qualifiziert sich der SVU für die zweite Runde des Rheinlandpokals. Laut Rahmenterminplan ist das Spiel für den 03. Oktober geplant.

Nach einem weiteren Testspiel in der kommenden Woche startet auch die Landesligasaison demnächst. Erster Gast in der Koberner Sporthalle wird am 16. September die HSG Römerwall II sein. Anwurf der Partie ist um 18:15 Uhr.

CS / ha

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