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U15 und U18 Judoka trafen sich zu Titelkämpfen in Kobern-Gondorf

Kobern-Gondorf, 23./24. November 2013.

Der Deutsche Judo-Bund hatte bereits Anfang des Jahres die Ausrichtung der Südwestdeutschen Mannschaftsmeisterschaften 2013 der weiblichen und männlichen U15- & U18-Judoka an den Sportverein Untermosel vergeben. Zu dieser Veranstaltung trafen sich am 23. und 24. November 2013 die beiden bei ihren Landesmeisterschaften jeweils erstplatzierten Jugendmannschaften aus Hessen, dem Saarland, der Pfalz und dem Rheinland in der Anton Gräf Sporthalle in Kobern-Gondorf. Der Deutsche Judo-Bund, als Veranstalter dieser Meisterschaften, wurde vertreten durch den Präsidenten des Judobundes Rheinland, Herrn Frank Doetsch.

Traditionell haben Mannschaftsmeisterschaften im Judo ihre ganz eigene Atmosphäre. So auch am zurückliegenden Wochenende bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der U15 und U18 Judoka.

Am ersten Wettkampftag (Samstag, 23.11.13) ermittelten zunächst die Kämpferinnen und Kämpfer der U15-Jugenden ihren jeweiligen Südwestdeutschen Mannschaftsmeister. Im weiblichen Bereich waren folgende Mannschaften qualifiziert und gemeldet:

Saarlandmeister: KG Merzig / Uchtelfangen
Rheinlandmeister: JC Bad Ems
Vize-Rheinlandmeister: JJC Mendig
Pfalzmeister: JSV Speyer
Vize-Pfalzmeister: JC Schindhard
Hessenmeister: JC Buschido Würstems
Vize-Hessenmeister: JC Kim-Chi Wiesbaden

Die gemeldeten Mannschaften für die Wettkämpfe im männlichen Bereich waren:

Saarlandmeister: KG Dudweiler / Homburg
Vize-Saarlandmeister: KG Merzig / Uchtelfangen
Rheinlandmeister: JJC Mendig
Vize-Rheinlandmeister: 1. JC Worms
Pfalzmeister: JSV Speyer
Vize-Pfalzmeister: TV Rodenbach
Hessenmeister: JC Kim-Chi Wiesbaden
Vize-Hessenmeister: JC Rüsselsheim

Nicht zu schlagen, auch wenn es stellenweise eng war: die hessischen Teams, die sowohl in der männlichen als auch in der weiblichen Jugend nach rein hessischen Finals den Titel des Südwestdeutschen Meisters und Vizemeisters nach Hause holten. Die Siegerehrung wurde von Ortsbürgermeister Michael Dötsch und dem 1. Vorsitzenden des SV Untermosel, Werner Merkenich, durchgeführt.

 

  

Einmal mehr zeigte sich im direkten Aufeinandertreffen deren physische und technische Überlegenheit, einschließlich der nunmehr schon bekannten Stärken im Stand-Boden-Übergang und im Boden allgemein. Waren die Teams des Judoverbandes Rheinland mit dem JJC Mendig und dem JC Bad Ems in der weib-lichen Jugend chancenlos, war das Abschneiden der beiden Mannschaften des Judoverbandes Rheinland bei der männlichen Jugend U15 um so erfreulicher. Sowohl der JC Worms als auch der JJC Mendig freuten sich am Ende des langen Judotages über die verdiente Bronzemedaille und legten damit die Messlatte für die am Sonntag
startenden Mannschaften der weiblichen und
männlichen Judoka unter 18 Jahren.

 

 

 

Am Sonntag ging es dann für die U18 Kämpferinnen und Kämpfer nicht nur um die Südwestdeutschen Titel, sondern auch um die heißbegehrten Tickets für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Für den weiblichen Bereich waren qualifiziert und gemeldet:

Rheinlandmeister: JJC Mendig
Vize-Rheinlandmeister: JC Bad Ems
Pfalzmeister: JSV Speyer
Hessenmeister: HTG Bad Homburg
Vize-Hessenmeister: JC Kim-Chi Wiesebaden

Im männlichen Bereich traten folgende Mannschaften gegeneinander an:

Rheinlandmeister: JJC Mendig
Vize-Rheinlandmeister: 1.JC Worms
Pfalzmeister: JSV Speyer
Vize-Pfalzmeister: 1. BS Zeiskam
Hessenmeister: KG Bürstadt / Rüsselsheim
Vize-Hessenmeister: HTG Bad Homburg

Für die Vertreter aus dem Rheinland zerplatzten viele Hoffnungen dann bei der männlichen Jugend bereits bei der Auslosung, bei der weiblichen Jugend im Turnierverlauf durch Nackenverletzung und Zehenbruch.

Am Ende blieb es bei einer wohlverdienten Bronzemedaille für die weibliche Jugend des JJC Mendig, einem vierten Platz für den JC Bad Ems sowie bei der männlichen Jugend U18 zwei fünfte Plätze für den JC Worms und den JJC Mendig.

 

Waren bei den U15 Judokas die hessischen Teams absolut dominant, entwickelte sich bei den U18 Wettkämpfen ein heißes Duell zwischen den Vertretern aus Hessen und der Pfalz. In beiden Finals kam es zum Aufeinandertreffen der Mannschaften dieser beiden Verbände und am Ende ehrte Bruno Seibeld (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Untermosel) die Mannschaften von der HTG Bad Homburg und vom JSV Speyer als verdiente Südwestdeutsche Mannschaftsmeister.

 

An beiden Tagen dieser Veranstaltung konnte der SV Untermosel über 300 Sportler, Offizielle und Zuschauer in der Anton Gräf Sporthalle in Kobern-Gondorf begrüßen. Neben der gut organisierten Vorbereitung dieser Veranstaltung waren es vor allem die Aktiven der verschiedenen Abteilungen des SV Untermosel, die mit ihren vielen Helferstunden während der beiden Veranstaltungstage entscheidend dazu beigetragen haben, den Jugendlichen Judoka der südwestdeutschen Landesverbänden ein tolles Meisterschaftswochenende geboten zu haben.

HA