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Start SVU-Attacke Archiv Heft Nr. 09 - August 2001 Vor 20 Jahren

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Heft Nr. 09 - August 2001

Vor 20 Jahren

Mit furiosem Endspurt Sprung in die Landesliga geschafft - Fußballmannschaft der SV Untermosel steigt damit erneut auf

Nachdem der SV Untermosel Kobern-Gondorf in einem furiosen Endspurt noch den zweiten Platz der Bezirksliga Mitte in dieser Saison belegen konnte und so an der Qualifikation zur Fußball-Landesliga teilnahm, schaffte diejunge Mannschaft aus Kobern-Gondorf in dieser Runde den Aufstieg.

Der Landesliga-Aufsteiger nach dem 3:0-Sieg im Qualifikationsspiel beim VfL Neuwied. Obere Reihe von links: Betreuer Martin Lubens, Heinrich Naunheim, Karl-Heinz Ostkamp, Manfred Haag, Werner Merkenich, Walter Haag, Rudi Naunheim, Norbert Simonis, Trainer Manfred Taubenmann; kniend von links: Matthias Reif, Hermann Maur, Peter Naunheim, Gerd Haag, Peter Haag, HermannJosef Meurer, Egbert Neuer;

Rückblick auf die Saison 1980/81

Mit einerjungen Mannschaft (Durchschnittsalter 21,5 J.) ging man damals in die neue Saison. Norbert Simonis, Peter Haag und Rudolf Naunheim kamen aus der A-Jugend des SVU und gehörten fortan zur Stammformation der 1. Mannschaft. Zum Saisonende stieß dann der noch A-Jugendliche Matthias Reif hinzu.

Trainer Manfred Taubenmann hatte somit eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern wie Wemer Merkenich, Karl-Heinz Ostkamp, Otmar Maur und Hermann-Josef Meurer. Der einzige "Fremde" und Nicht-KobernGondorfer war der aus Dieblich kommende Peter Seif, der allerdings verletzungsbedingt nur 3 Spiele mitmachen konnte.

Der Saisonstart für diese erfolgreiche Saison verlief optimal. Mit 17-5 Punkten lag man nach 11 Spielen auf Platz 1. Darunter waren zwei herausragende Heimspiel-Siege gegen den SV Illerich (6:0) und den TSV Lehmen/Kattenes (6:2), die damals sogar in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals vertreten waren. Nach Abschluss der Hinrunde lag man jedoch knapp hinter dem SC Vallendar auf Platz 2.

Konnte man den Tabellenführer Vallendar nach der Winterpause zwar noch mit 3:1 besiegen, kam die junge Mannschaft jedoch während der Rückrunde in eine Formkrise. Mit 6 Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz fiel man auf Platz 6 zurück. Doch ein phänomenaler Endspurt in den letzten 8 Spielen ermöglichte noch Platz 2. Mitkonkurrent Landskrone/Heimersheim wurde hier 3 Spieltage vor Schluss in einem wahren Spitzenspiel mit 4:3 besieg Walter Haag gelang in der Schlussminute der so wichtige Siegtreffer. Die letzten beiden noch ausstehenden Spiele wurden in Ettringen (2:1) und in Winningen mit 5:1 gewonnen. Somit war Platz 2 und die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Landesliga gesichert, an die sich wohl noch jeder SVU-Fan der damaligen Zeit gerne zurückerinnert - besonders an den 5: 1 -Heimsieg gegen den TuS Schweich, als sich die Mannen um Trainer M.Taubenmann nach einem frühen Rückstand in einen wahren Spielrausch steigerten. Zuvor wurden im ersten Relegationsspiel die Reserve des FSV Salmrohr mit 1:0 besiegt.

Die beiden letzten Spiele hatten keine Bedeutung mehr, da der Aufstieg perfekt war. Nach dem Sieg gegen den VfL Neuwied (3:0) machte man sich auf zur ersten Mannschaftstour nach Lingen ins Emsland (es sollten noch mehrere folgen), um beim letzten Spiel gegen die SG Lahnstein (1:2) wieder rechtzeitig zurückzusein.
Damit ist der SV Untermosel mit Trainer Manfred Taubenmann in seiner bisher sechsjährigen Amtszeit zum dritten Male in die nächsthöhere Spielklasse aufgestiegen. Alle Spieler sind aus der Jugendarbeit des SV Unterrnosel hervorgegangen, die in Kobern-Gondorf schon immer großgeschrieben wurde.
Es spielt kein einziger Auswärtiger in diesem Team. Das hervorragende kameradschaftliche Verhältnis innerhalb der Elf ist, so Trainer Taubenmann, darauf zurückzuführen, daß sich die Spieler untereinander sehr gut kennen.
Die junge Mannschaft, deren Durchschnittsalter in der kommenden Saison nicht älter als 21 Jahre ist, hat sich nach dieser recht langen und harten Saison zum Ziel gesteckt, zumindest den Klassenerhalt in der Landesliga zu schaffen.

Freudige Gesichter nach dem 5:1-Triumph gegen Schweich