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Heft Nr. 04 - März 1999

1., 2. und 3. Fußballmannschaft

Die 1., 2. und 3. Mannschaft der SG Untermosel bedankt sich beim KOLLE KÖB für die Trainings und Freizeit-Sweatshirts. Das Bild zeigt eine kleine Auswahl von Spiele der drei Mannschaften zusammen mit dem Inhaber Wolfgang Schwab und seiner Frau Kerstin vordem heimischen Biergarten des Cafe Restaurants. Stehend von links. Mario Weismüller, Thomas Hilgert, Kerstin Schwab, Thomas Wolff, Michael Hilgert, Wolfga Schwab und Matthias Reif.

1.Mannschaft SG Untermosel

Der lange Weg zurück

Als wir am 16. August 1998 nach Ehrbachtal fuhren, taten wir dies mit sehr gemischten Gefühlen. Denn die Vorbereitung auf die Saison 1998/99 in der Bezirksliga Mitte war nicht so verlaufen wie wir das uns vorgestellt hatten.

Nur sehr unbefriedigend wurden die im Training erarbeiteten Mittel im Spiel umgesetzt. Niederlagen in Vorbereitungsspielen, das Aus in der 1. Runde des Rheinland Pokals in Ellenz Poltersdorf und Disharmonien im Mannschaftsgefüge waren die logische Konsequenz.

Doch dann kam alles ganz anders. 7 Spiele folgten, in denen wir den Platz als Sieger verließen. Erst am 8. Spieltag erwischte es uns erstmals 0:1 verloren, ausgerechnet gegen Niederburg/Damscheid, die Mannschaft mit der wir uns vor Beginn der Restrückrunde die Tabellenführung punktgleich teilen.

Es war also eine sehr erfolgreiche Hinrunde. Seit Jahren hieß der Tabellenführer über lange Zeit wieder SG Untermosel. Was waren die Gründe, die zu dieser Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr geführt haben?

Hauptgrund war sicherlich die geschlossene Mannschaftsleistung. Wir verfügen über mindestens 18 bezirksligaerfahrene und vor allem bezirksligataugliche Spieler. Wir können so einige Positionen mehrfach besetzen ' wodurch Verletzungen, aber auch Formschwächen kompensiert werden können.

Die Bezirksliga Mitte ist aus meiner Sicht sehr ausgeglichen besetzt. Jeden Spieltag heißt es, sich voll auf die 90 Minuten zu konzentrieren und alles zu geben, um erfolgreich zu sein. Wer meint, das Spiel vorab gewonnen zu haben, steht nach Spielende mit leeren Händen da.

Und genau dies haben wir häufig beherzigt. Sicherlich hat uns der tolle Start motiviert und eine Portion Selbstvertrauen gegeben, dass man einfach zum Gewinnen braucht. Doch galt und gilt für unser Spiel die alte Fußballweisheit: Über Kampf zum Spiel! Dies konnten wir häufig erfolgreich umsetzen, doch leider nicht immer.

Wo Erfolg zu Hause ist, herrscht auch Zufriedenheit vor, ist die Stimmung harmonischer. Der Geist im Team ist gut. Man geht vernünftig miteinander um. Das es nicht ohne Spannungen und ganz ohne zwischenmenschliche Probleme abläuft, ist völlig normal. Hier sind offene Aussprachen das geeignete Rezept zur Problemlösung.

Und letztlich müssen mit der erfolgreichen Hinrunde zusammenhängend noch einmal die optimalen Rahmenbedingungen in Kobern genannt werden, wie der Kunstrasenplatz, der uns immer ideale Spiel und Trainingsbedingungen garantiert oder das Vereinsheim mit tollen Umkleideräumen, Duschen und Gaststätte.

Und einen Grund der Leistungssteigerung möchte ich nochmals besonders betonen. Das sind alle, die die Mannschaft in irgendeiner Weise unterstützt haben. Es motiviert ungemein vor einer größeren Zuschauerkulisse zu spielen statt vor leeren Rängen.

Meiner Einschätzung nach kommen vier Mannschaften für die ersten beiden Plätze noch in Frage: Niederburg/Damscheid, Polch, Arzbach und Untermosel. Und gegen die drei Mitkonkurrenten haben wir alle Spiele verloren, nicht ein einziges Tor erzielt!

Deshalb gilt es in der Vorbereitung auf die Restrückrunde hart zu trainieren und dies bis zum letzten Spieltag in Polch beizubehalten.

Wer Meister werden will, muß besser sein als alle anderen. Eine höhere Zielsetzung kann es nicht geben. Um das Ziel zu erreichen wird von allen Beteiligten viel abverlangt werden. Jeder, selbstverständlich auch der Trainer, wird bereit und fähig sein müssen, sich zu verbessern. Dem Ziel Meister zu werden, hat sich jeder unterzuordnen und seine sportlichen, vor allem auch seine menschlichen Qualitäten einzubringen.

Das verstehe ich unter mannschaftlicher Geschlossenheit. Wer dies bis zum 16. Mai 1999 umsetzen kann, wird ganz oben stehen. Gehen wir die große Herausforderung an! Es wäre herausragend, wenn am letzten Spieltag in Polch die SG Untermosel den langen Weg zurück in die Landesliga erfolgreich verlassen könnte.

Rainer Maur
(Trainer)

Die erste Mannschaft im neuen Outfit des Trikotsponsors OPEL STURM von links nach rechts stehend: Trainer Rainer Maur, Safir Ouafi, Thomas Schambach, Rolf Dittert, Achim Rogalsky, Florian Eisner, Rainer Kröber, Matthias Reif, Betreuer Lubens Martin. Kniend von links nach rechts: Mike Arenz, Alberto Daraio, Jürgen Wiersch, Hansi Kröber, Thomas Hilgert, Michael Dötsch, Mario Kohl.

2. Fußballmannschaft

Durch den 7. Platz in der Plazierungsrunde erreichte unsere 2. Mannschaft nicht das angestrebte Ziel unter die ersten "Vier" zu kommen, um damit in der Aufstiegsrunde zu spielen. Im Hinblick auf die nun begonnene Abstiegsrunde braucht unsere 2. Mannschaft jedoch nicht schwarz zu sehen, vorausgesetzt die Mannschaft erhält mehr Unterstützung in Bezug auf Spielermaterial, damit 14 Spieler pro Spiel der Mannschaft angehören und nicht wie so oft 11 oder 12 Spieler in der Vergangenheit.

Da die 2. Mannschaft selbst nur einen Stamm von ca. 10 Spielern vorweist, ist sie ständig auf Spieler der 1. und 3. Mannschaft angewiesen. Trainer Jürgen Wiersch mußte in 14 Spielen 34 Spieler einsetzen. Ein Indiz dafür, daß jeden Sonntag eine völlig andere Mannschaft auf dem Platz stand und es somit unmöglich war eine homogene und eingespielte Truppe aufzubauen.

3. Fußballmannschaft

Eine erfreuliche Entwicklung hat unsere dritte Mannschaft gemacht. Trainer Mario Weismüller hat aus der Mannschaft eine homogene Truppe aus alt und jung geformt.

Auch das Spielerpersonal hat sich erstaunlicherweise erweitert. Früher oft noch am Morgen vor dem Spiel in Kobern rundgefahren um Spieler zu verpflichten gibt es in diesem Punkt keine Schwierigkeiten mehr. So ist auch die Trainingsbeteiligung stark nach oben gegangen. So ist es nicht verwunderlich, daß sich die Mannschaft im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat. Man belegt zur Zeit Platz 5 mit Tuchfühlung zu den vorderen Plätzen. Mit einem guten Saisonstart sind vielleicht noch ein bis zwei Plätze drin.

Ein Plus der Mannschaft ist die tolle Kameradschaft, die auch mit dieser Truppe nicht verlorengegangen ist.

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