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Heft Nr. 02 - März 1998

Handballabteilung

Die Handballabteilung kämpft seit Jahren gegen die Probleme in der Jugendarbeit - mit wenig Erfolg. Daß Nachwuchsarbeit eines Vereins / einer Abteilung wichtigste Aufgabe sein muß, steht außer Zweifel; daß sie jedoch in den meisten Fällen auch die Schwierigste in der heutigen Zeit ist, wird wohl kaum jemand in Frage stellen.

Wir sind in der Lage, in Kürze wieder eine Abteilung Mini-Handball einzurichten (Helferinnen und Helfer haben ihre Zusage bekundet). Weiterhin appellieren wir an alle weiblichen und männlichen Kinder und Jugendliche, das Interesse und Angebot der Handballabteilung anzunehmen, um diesen Hallensport weiter in der Anton-Gräf-Halle ausüben zu können.

Die Zusammenarbeit mit der Handballabteilung des SSV Oberfell soll aktiviert werden, um den Handballsport im Bereich der Untermosel zu erhalten und neu zu beleben. Wir hoffen, daß bereits geführte Gespräche mit der Grundschule Kobern dieses Vorhaben positiv beeinflussen wird und der Gedanke an Handball an der Hauptschule im Unterrichtsfach"Sport" aufkommt und positiv angenommen wird. Nur hier kann der Fortbestand im Jugendhandball gesichert werden und neue Impulse diese Sportart erhalten.

Im Seniorenbereich kann die Devise nur lauten: Unterstützung der Jugendarbeit, um möglichen Nachwuchs heranzubilden, wobei auch die Eltern gefragt sind, sich hier etwas mehr einzusetzen.

Zur Zeit laufen die Verhandlungen wegen Vertragsverlängerung mit unseren Übungsleitern. Wir bemühen uns, unsere jetzigen Trainer Peter Geis, Horst Müller und Andreas Franke für die neue Saison mit der Perspektive einer aktiveren Jugendarbeit im Vertrag zu halten.

Danken möchte ich den Schiedsrichtern, Zeitnehmer, dem Hallenwart Hans Fuchs und den Helfern hinter den Kulissen, ohne die es einfach nicht laufen würde. Ebenso möchte ich die gute Zusammenarbeit mit dem gesamten Vorstand hervorheben.

Anschließend die Berichte der Mannschaften (unzensiert).

Herbert Wendt (Abt.-Ltr. Handball)


Damenhandball

Die Handballdamen des SVU haben sich in der Bezirksklasse dieses Jahr etabliert. Zur Zeit nehmen sie den vierten Tabellenplatz ein. Da jedoch in dieser Klasse, je nach Tagesform, jeder jeden schlagen kann, muß erst das Ende der Spielzeit abgewartet werden. Sollte es zum Schluß zu einem Platz im oberen Teil der Tabelle reichen, wäre dies ein toller Erfolg.

Die Mannschaft spielt schon einige Jahre in dieser Formation und so langsam kann man sagen, wir sind ein eingespieltes Team. Dies sieht man an einigen Spielen in der laufenden Saison. Sobald die Mannschaft als solche auftrat, wurde dies mit einem 2-Punktegewinn belegt. War eine Spielerin als Alleinunterhalterin auf dem Platz, verloren wir.

Eine Tour im vergangenen Sommer mit Kanus auf der Lahn und Campen in freier Natur war ein absolutes Highlight außerhalb des Spielfeldes. Das Wetter spielte mit, nar klar - wenn ENGELchen reisen (auch wenn Ober(b)engel = Spielführerin nicht mit von der Partie war). Dem Mannschaftsgefühl hat dieser Trip sehr viel Positives gebracht.

Von schwerwiegenden Verletzungen blieb die Mannschaft verschont, doch dezimiert sich ein Damenteam (naturbedingt) schon mal um eine Person oder auch mehreren, so ist nun einmal der Lauf der Zeit. Man darf nun mal leider nicht mit mehr als 6 Feldspielerinnen auf dem Platz stehen, doch auch für "umständehalber" verhinderte Teammitglieder gibt es genug zu tun, z. B. als Zeitnehmer, als Zuschauer kurz vor dem Herzinfarkt ...

Für den Nachwuchs sorgen wir schon selber, doch bis dieser ins Spielgeschehen eingreift, kann es für den Damenhandball im SVU zu spät sein. Gedanken sollte man sich machen, diese Abteilung aufrecht zu erhalten.

 

1. Mannschaft - Herren

Die Vorbereitung in die Saison 97/98 begann mit dem endgültigen Abschied von G. Anheier, T. Naunheim und D. Hartig sowie dem Wechsel von M. Ringel zum TV Güls.

Nach dem knappen Pokal-Aus (17 : 18) in der zweiten Runde gegen Landesligaaufsteiger TV Welling, einer guten Vorbereitung in der Sommerpause sowie der Integration der"Neuen" Rainer Fröhlich und Torsten Müller startete man Mitte September in die Saison 97/98.

Diesmal soll der Abstieg kein Thema sein und ein gesicherter Mittelfeldplatz war das Ziel der Mannschaft von Spielertrainer Horst Müller. Zur Überraschung aller belegte das SVU-Team nach dem vierten Spieltag sogar den 3. Tabellenplatz. Diese Tabellenregionen entsprachen nicht unbedingt dem Potential der Mannschaft, doch das in den nächsten Monaten der totale Absturz folgte, war kaum zu erklären. In den folgenden neun Spielen gelang der Mannschaft nur ein wertloser Sieg gegen den bereits abgemeldeten VFL Remagen und somit der Durchmarsch bis auf den vorletzten Tabellenplatz. Hinzu kam die unerwartete und nicht leicht nachvollziehbare Abmeldung unseres einzigen Torwarts mitten im Abstiegskampf, sodaß sich die Situation noch verschlechterte.

Mit derzeit 8:20 Punkten steht das SVU-Team schlechter da als zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison. Da man jedoch in den 4 noch ausstehenden Spielen 3 x Heimrecht besitzt (u. a. im letzten Saisonspiel gegen den Tabellenletzten SSV Wissen), hat es der SVU.selbst in der Hand, den drohenden Abstieg und ein Auseinanderbrechen der Mannschaft noch zu vermeiden.

 

2. Mannschaft - Herren

Seit 4 Jahren gibt es nun die 11. Mannschaft. In diesen 4 Jahren spielten insgesamt 24 Spieler in der Mannschaft. Ob es ein fünftes Jahr gibt, hängt davon ab, wieviel Personen bei der 1. Mannschaft aufhören oder dazukommen und weitermachen. Ab der nächsten Saison können wir auf 3 - 5 Jugendspieler zurückgreifen, die dann die Herrenmannschaften verstärken können.

Die vierte Saison neigt sich dem Ende zu. Sie ist bisher nicht so verlaufen, wie wir uns es vorstellten. Außer zwei Pflichtsiegen wurden Punkte vergeben, wo mit mehr Konzentration und EHRGEIZ hätte gepunktet werden können. Es wurden auch leichtfertig Tore vergeben, weil einige Spieler zu schnell abschlossen, um Tore zu werfen, dadurch ermöglichten wir dem Gegner immer wieder zu Kontern und ihren Vorsprung auszubauen.

An der Trainingsbeteiligung konnte es bisher auch nicht liegen, da zum Training alle bis auf 2 bis 3 Spieler (berufsbedingt) anwesend sind. Das Problem liegt darin, das Erlernte im Spiel umzusetzen. Es fehlt auch teils an dem nötigen Selbstvertrauen, sein Können einzusetzen.

Wir hoffen für den Handballsport, daß alle Aktiven weitermachen und einige noch hinzukommen werden, da es zur Zeit keinen Nachwuchs gibt.