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21. Januar 2017

Es geht doch – erster Sieg der Damen!

Rheinlandliga Damen: SV Untermosel – HSG Mertesdorf/Ruwertal 22:19 (11:8)

Zufriedene Gesichter hatte man beim SVU in dieser Saison ja schön öfter gesehen, aber am Samstag war die Freude dann doch noch ein kleines bisschen größer. Endlich konnte man die ersten Punkte, den ersten Sieg in der Damen-Rheinlandliga für sich verbuchen.

Dabei lief der SVU zunächst ständig ein Tor hinterher, ehe nach 20 Minuten Julia Schäfer mit zwei Treffern nach Gang für die erste SVU Führung sorgen konnte (6:5). Jetzt legte der SVU bis zum 9:8 in der 28. Spielminute jeweils vor – bis dahin hatte es in der ausgeglichenen Partie noch keine zwei Tore Führung gegeben. Das gelang nun dem SVU durch Katharina Dötsch per Siebenmeter, ehe kurz vor der Pause Claudia Hoffmann noch auf 11:8 erhöhen konnte. Mit Rückenwind in die Pause zu gehen tat dem SVU gut, hatte man doch so oft in dieser Saison schon in der Phase kurz vor dem Seitenwechsel Spiele regelrecht aus der Hand gegeben. Sicherer Garant für den Vorsprung war eine solide Abwehr mit einer ebenso sicheren Julia Strauß im Tor.

Nach der Pause schlossen die Gäste zunächst auf 9:11 an, ehe der SVU mit zwei Treffern den Vorsprung wieder komfortabler gestalten konnte. Jetzt war es vor allem eine Spielerin, die dem Gegner enorme Probleme bereitete, auch ein vergebener Strafwurf brachte sie dabei nicht aus dem Konzept. Alle sieben SVU-Treffer zwischen der 33. und 53. Minute gingen auf das Konto von Sophia Hammes, womit sie alle ihre Treffer in diesem Zeitraum erzielte. So hatte die Führung von vier Treffern immer noch bestand. Und die Defensive ließ weiter nur wenig zu, sodass der SVU bis zur 58. Minute 21:15 in Front gehen konnte. Da war allen längst bewusst, dass dies den ersten Sieg bedeuten würde. 15 Gegentreffer in gut 57 Minuten sprechen für sich. Bis zum Schluss konnten die Gäste der HSG noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und unmittelbar vor Schluss noch das 22:19 erzielen, der Freude und guten Laune tat das aber keinen Abbruch mehr.

Der SVU fährt den verdienten, erarbeiteten und lang ersehnten ersten Saisonsieg ein. Nach einer Woche Pause folgt am Sonntag, 5. Februar um 18:00 Uhr die Partie beim TV Welling – ein anderes Kaliber als der heutige Gegner.

CS/ha

14. Januar 2017

Kein guter Start in's neue Jahr

Rheinlandliga Damen: SV Untermosel - TV Bassenheim II 19:25 (9:12)

Erstes Heimspiel im neuen Jahr für die Damen des SVU. Am vergangenen Sonntag hieß der Gegner TV Bassenheim II. Mit ausgeglichener Punktebilanz von 10:10 Punkten reiste der Tabellendritte natürlich als Favorit an.

Die Anwurfzeit des Nachholspieles aus der Hinrunde war mit 12:30 Uhr ungewöhnlich, so waren zum Zeitpunkt des Anwurfes mehr Spielerinnen in der Halle als Zuschauer und entsprechend präsentierten sich beide Teams zu Beginn der Partie noch nicht ganz wach. Tempo wollte auch nicht so recht aufkommen, sodass Tore rar waren. Den 1:3 Rückstand glich der SVU nach 10 Minuten zum 3:3 aus und konnte nach 18 gespielten Minuten erstmals in der Partie mit 5:4 in Führung gehen. Daraus konnte man jedoch kein Selbstvertrauen gewinnen, leistete sich nun mehrere Fehlpässe, die in Kombination mit mangelndem Rückzugsverhalten das Spiel in die andere Richtung lenkten. Sechs Bassenheimer Tore in gut fünf Minuten – die Anzeigetafel zeigte nun 5:10 an. Jetzt wurde der SVU endlich wach und konnte wieder auf zwei Tore herankommen. Mit dem Pausenpfiff kassierte man noch einen unglücklichen Treffer, sodass es mit drei Toren Rückstand beim Stand von 9:12 in die Kabinen ging.

Nach der Pause kämpften sich die Moselaner wieder auf ein Tor heran (13:14), sahen sich jedoch wenig später beim 13:17 wieder einem höheren Rückstand hinterher laufen. Trotz Unterzahl konnte man jetzt zwei Treffer erzielen, doch offensichtlich hatte es Kraft gekostet, denn die Konzentration wie auch das Rückzugsverhalten ließen erneut nach. Das nutze Bassenheim dieses Mal und konnte bis zur 50. Spielminute die Führung auf 16:22 ausbauen. Dieser Vorsprung sollte bis zum Ende der Partie bestand haben. Der SVU verlor letztendlich mit 19:25.

Das bessere Team hat das Spiel gewonnen – neben Vorteilen beim Torhüterduell hatten die Gäste die besser sortierte Abwehr sowie das wesentlich bessere Rückzugsverhalten und Tempospiel in petto, die SVU Niederlage geht also vollkommen in Ordnung. Vor der Partie hatte man sich gegen das etablierte Rheinlandligateam aus Bassenheim ohnehin nicht viele Chancen ausgerechnet. Doch angesichts der Tatsache, dass auch die Gäste heute einige Fehlwürfe und technische Fehler zu verzeichnen hatten und weit von ihren Möglichkeiten entfernt blieben, ist es schade, dass auch das SVU-Team seine Fähigkeiten nicht voll ausschöpfen konnte und nur eine durchschnittliche Leistung ablieferte.

Eine weitere Chance auf Punkte bietet sich kommenden Samstag, wenn mit der HSG Mertesdorf/Ruwertal der Tabellenvorletzte in Kobern gastiert. Deren letzter Sieg liegt mittlerweile einige Zeit zurück und stammt aus dem zweiten Saisonspiel – gegen den SVU. Die ideale Chance für eine Revanche und die ersten Punkte bietet sich. Die Damen freuen sich auf volle Unterstützung, Anwurf am Samstag (21.01.) ist um 18:00 Uhr.

CS / ha

 

03. Dezember 2016

Starker Kampf der Rumpftruppe – trotzdem weiterhin punktlos

Rheinlandliga Damen: SV Untermosel – HSG Wittlich II 30:36 (16:17)

Heimspiel in der Koberner Sporthalle gegen ein junges Gästeteam, dass vom Tabellenplatz her zumindest als angreifbar erscheint, jedoch aus seinen letzten fünf Spielen sieben Punkte holen konnte.

Um so ärgerlicher ist es, dass man das Spiel mit einer Rumpftruppe von zwei Torhütern und sieben Feldspielern angehen muss!!

In der eiskalten Koberner Halle – man könnte überlegen anstatt kühler Getränke bald Glühwein anzubieten – wurde das Spiel wegen der Verspätung des Unparteiischen erst 20 Minuten später angepfiffen, doch diese Wartezeit vor der Partie war beiden Mannschaften kaum anzumerken. Beide Teams starteten munter, die HSG konnte jedoch wegen ihrer Vorteile beim Konterspiel den besseren Start hinlegen und mit 3:6 in Führung gehen. Der SVU minimierte daraufhin seine Fehler und fand in der Mitte der Wittlicher Verteidigung hinter der vorgezogen deckenden Spielerin die Lücken. Ein 5:0 Lauf, bei dem Julia Strauß im Tor gleich vier freie Würfe auf ihr Tor hielt, brachte den Gastgeberinnen die Führung in der Partie und zwang die Gäste zur Umstellung auf eine defensivere Abwehrformation.

Nach knapp zwanzig Minuten folgte eine Auszeit um Kraft zu sammeln, denn nun stand die Phase bevor, wo es in den vergangenen Partien so oft haperte. Die Auszeit tat augenscheinlich vor allem Katharina Dötsch gut, denn in den folgenden Minuten erzielte sie bereits ihre Treffer vier, fünf und sechs und schoss den SVU zur 14:12 Führung. Es folgte eine Zeitstrafe gegen Sophia Hammes, welche sich schlecht auf das Spiel auswirkte, sodass Wittlich zum Ausgleich kam. Pech bei den Abschlüssen kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte dann noch dafür, dass man mit einem Rückstand von 16:17 in die Pause gehen musste. Dennoch, die SVU-Spielerinnen hatten tapfer gekämpft und das Spiel zeitweise bestimmt und es war ja noch eine komplette Hälfte Zeit.

Leider machte die Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts dann einen Strich durch die Rechnung. Teilweise schwaches Eins-gegen-Eins Verhalten und vor allem die mangelnde Absprache wer den gegnerischen Kreisläufer deckt, öffneten Wittlich die Türen. Die fackelten nicht lange und nahmen die Einladung dankend an. Tor um Tor zogen sie nun davon, da auch in der Offensive des SVU langsam die Kräfte und damit die Konzentration nachließen und sich technische Fehler häuften.

Spätestens beim 20:29 war die Partie gelaufen. Zwar kam der SVU noch mal auf sechs Tore heran, konnte aber den Wittlicher Sieg nicht mehr gefährden. Letztlich war es Sophia Hammes, die mit ihren sicheren Würfen aus der Rückraum-Mitte das Ergebnis nicht zu hoch werden ließ, denn die letzten vier Treffer des SVU waren ihre persönlichen Tore neun bis zwölf. Das Spiel endete mit einer verdienten 30:36 Niederlage.

Ein Lob an die Spielerinnen des SVU – sie haben alle das im Rahmen ihrer Möglichkeiten Beste gegeben. Zudem wurden diesmal auch die Siebenmeter-Strafwürfe sicher geworfen und alle sechs verwandelt. Wie bereits in einigen vorangegangenen Spielen hat die Mannschaft phasenweise auf Augenhöhe mitgespielt, sie kann dies aufgrund der personellen Situation aber leider nicht über die gesamte Spielzeit und dann ist es in der Rheinlandliga halt sehr schwer, Punkte einzufahren.

Mit diesem Spiel ist die Hinrunde fast abgeschlossen (das Spiel gegen den TV Bassenheim II wurde in den Januar verlegt). Es ist also erst Halbzeit und es sind noch viele Punkte zu vergeben, auch solche, die für die SVU-Damen im Bereich des Möglichen liegen! Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich die Situation der Spiel- und Trainingsbeteiligung deutlich verbessern muss. In den kommenden fünf Monaten stehen noch 11 Spiele aus, von denen sicherlich vier oder fünf "machbar" sein könnten, aber nur dann, wenn das SVU-Team endlich mal komplett in solche Spiele gehen wird.

Das erste Rückrundenspiel, das zugleich das letzte Heimspiel des Jahres ist, findet bereits am nächsten Wochenende statt. Zu Gast ist niemand geringeres als das Reserveteam der Trierer Miezen (2. Bundesliga), die die Rheinlandliga bisher dominiert haben und noch ohne Verlustpunkt sind. Ohne unseren Spielerinnen irgend etwas absprechen zu wollen, muss man realistisch betrachtet davon ausgehen, dass es gegen die „kleinen Miezen“ in Normalform nichts zu holen gibt. Die Maxime für dieses Spiel muss lauten: jeder gibt sein Bestes und dann kann man unabhängig vom Ergebnis mit erhobenem Kopf vom Spielfeld gehen! Um unsere jungen Spielerinnen dabei zu unterstützen, würden wir uns über eine volle Halle zum Jahresabschluss nochmal sehr freuen! Zuvor steht ja auch noch das Topspiel der Herren Bezirksliga an – kommen lohnt sich!

CS/ha

19. November 2016

Den Favoriten geärgert

Rheinlandliga Damen: SV Untermosel – HSG Kastellaun/Simmern 27:30 (15:15)

Mit voller Personaldecke konnten die Damen am Samstag gegen die HSG Kastellaun/Simmern antreten. Ein gutes Spiel zu zeigen und dann schauen was noch möglich ist, so lautete das Ziel vor der Partie.

Der SVU legte einen guten Start hin und konnte aus einer soliden Abwehr heraus sogar teilweise den Weg ins Tempospiel finden. Auch vorne wurde gut gespielt und in der recht offensiv deckenden Abwehr der Gäste wurden Lücken gefunden und genutzt. Den Hunsrückern war anfangs auch eine gewisses Erstaunen anzumerken, lagen sie doch als Tabellendritter beim Letzten zurück.

Die Führung hatte bestand, nach 22 Minuten konnte der SVU das 13:7 erzielen, wobei Sophia Hammes bis dahin schon sechs mal getroffen hatte. Langsam ließ jedoch die Kraft und damit auch die Konzentration nach. Mehrere Fehlpässe waren die Folge, zudem kam durch Wechsel ein Bruch ins Spiel des SVU. Kastellaun/Simmern konnte Tor um Tor aufholen, beim 15:14 waren noch 15 Sekunden zu spielen, der SVU jedoch in Ballbesitz. Leider wurde der geblockte Ball per Gegenstoß mit der Schlusssirene noch zum 15:15 zurückgetragen, sodass es bei ausgeglichenem Spielstand zum Pausentee ging.

Der Vorsprung war verloren, im Vergleich zur Schlussphase der ersten Halbzeit musste man sich wieder steigern, wenn man weiter mitspielen wollte. Eigentlich gelang das nach der Pause auch, der Ball wurde zwei mal schön zum Kreis gespielt – unglücklicherweise ging der Ball aber zwei mal an den Innenpfosten und nicht ins Tor, sodass sich die Gäste auf 15:18 absetzen konnten. In der Folge verlief das Spiel ausgeglichen, die Gastgeberinnen ließen sich nicht abschütteln. Nach 46 Minuten hatte der drei Tore Rückstand immer noch bestand. Leider musste dann Laura Schüller mit starken Kreislaufproblemen das Feld verlassen und zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus, an dieser Stelle gute Besserung!

Das Spiel lief weiter, die Mannschaft machte jetzt wieder mehr Fehler in der Offensive, zudem verbesserte die HSG ihr Tempospiel der zweiten Welle, womit die SVU Defensive zunächst nicht klar kam. Durch recht spätes Umdrehen beim Zurücklaufen fehlte die Zuordnung, sodass die Gäste die freien Chancen zu Toren umwandeln konnten. Daraus resultierte ein 21:27 Rückstand nach 50 Minuten.

Doch nach eigener Auszeit konnte sich der SVU durch Treffer seiner drei besten Torschützen Luisa Haubrich (6), Julia Schäfer (7) und Sophia Hammes (8) abermals herankämpfen und in eine aussichtsreichere Position für die Schlussphase bringen. Ausgerechnet beim Spielstand von 24:28 fünf Minuten vor dem Ende des Spiels konnte jedoch der sechste Siebenmeter nicht mehr im Tor untergebracht werden. Als im Gegenzug ebenfalls per Strafwurf auf 24:29 erhöht werden konnte, war das Spiel entschieden. Zwar brachte die Umstellung auf eine offene Manndeckung noch einen Ballgewinn und ein Tor, aber die Zeit reichte nicht mehr, sodass mit dem Schlusspfiff das 27:30 als Ergebnis feststand.

Wenn es auch wieder eine Niederlage war, kann man doch sagen, dass die Mannschaft ein gutes Spiel gemacht hat. Handball ist ein Sport in dem die Mannschaft gewinnt, die weniger Fehler macht. Das war an diesem Tag die HSG Kastellaun/Simmern, die das Spiel verdient gewonnen hat. Aber die SVU-Damen haben phasenweise gezeigt, dass sie in der Lage sind, mit Teams in der Rheinlandliga mitspielen zu können. Mit Konstanz bei dieser Leistung kann man zuversichtlich sein, dass das junge Team bald seine ersten Punkte einfahren kann.

CS/ha

13. November 2016

Damen verlieren deutlich beim HSC Schweich

Rheinlandliga Damen: HSC Schweich - SV Untermosel 39:23 (21:12)

29. Oktober 2016

Knappe Niederlage für das Damenteam

Rheinlandliga Damen: SV Untermosel – TuS Bannberscheid 21:23 (7:13)

Die Vorzeichen für unsere Damen standen am Samstag gegen den TuS Bannberscheid nicht optimal. Durch das Ende der Semesterferien konnte in den letzten Wochen nicht mehr so trainiert werden, wie zuvor, außerdem fehlten die Verletzten Julia Strauß und Sabrina Neumann weiterhin, zudem Julia Schäfer, Lena Fein und Jennifer Diel. Und die Gäste brachten auch einiges an Rheinlandligaerfahrung auf die Platte, hatten aber letzte Woche überraschend der HSG Wittlich II deren erste Punkte beschert.

Die Anfangsphase verlief noch offen, bis zum 3:4 spielte der SVU solide. Doch die Bannberscheider zeigten in der Folge warum sie schon länger Bestandteil der Rheinlandliga sind und setzten sich durch einige schön vorgetragene Kombinationen und Gegenstöße erstmals auf 3:7 ab. Auch in der Folge wuchs der Vorsprung der Westerwälder weiter und betrug beim 6:12 erstmals sechs Tore. Bis zur Pause konnte der SVU um ein Tor auf 9:14 verkürzen. Bis dahin konnte man der Mannschaft von Außen durchaus attestieren, kein schlechtes Spiel zu spielen, lediglich an der Chancenauswertung war zu arbeiten, darunter leider auch – und täglich grüßt das Murmeltier – die Siebenmeter, am Ende traten fünf verschiedene Schützinnen an, die nur drei von sieben Strafwürfen verwandeln konnten.

In den ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnittes passierte nicht viel. So fragten sich die Zuschauer beim 12:17 nach den vergangenen Spielen nur noch, in welcher Höhe das Spiel wohl ausgehen würde. Doch die Mannschaft auf dem Feld sah das zum Glück anders und konnte sich steigern. Binnen exakt drei Minuten konnte der SVU auf 15:17 verkürzen. Gitta Febrer im SVU-Tor entschärfte weiterhin einige Bälle, im gesamten Spiel waren darunter auch gehaltene 2/3 Siebenmeter und etliche frei Würfe. Vorne konnten Sophia Hammes und Katharina Dötsch (am Ende mit je sechs Toren beste SVU-Torschützinnen) nun die wichtigen Tore erzielen. Die Trainerin der Gäste reagierte prompt mit einer Auszeit auf diesen Lauf. Leider gelang das auch, sodass beim 15:19 das Comeback des SVU abgewendet zu sein schien. Aber wieder falsch gedacht! Die Gastgeber kamen erneut zurück, da jetzt Christina Goetzke ihre Chancen bekam und verwertete. Nach 52 Minuten stand es 19:20, die Partie war wieder vollkommen offen. Doch die Gäste setzten sich zur Wehr, ließen den Ausgleich nicht zu. 19:21, 20:21, 20:22. Aber dreieinhalb Minuten auf der Uhr, da kann im Handball alles passieren. Also griff der SVU zur Auszeit um sich auf die entscheidende Phase einzustellen. Nach einem langen Angriff wurde der SVU durch ein Foul gestoppt, folgerichtig entschied der gute Schiedsrichter Michael Sauerwein auf Strafwurf und Zeitstrafe gegen Bannberscheid. Doch leider konnte der Ball nicht im Tor untergebracht werden. Im Gegenzug machten die Gäste dann den Deckel auf die Partie, denn beim 20:23 90 Sekunden vor dem Ende war die das Spiel entschieden. Der letzte Treffer gehörte noch dem SVU, sodass das sehr ansehnliche Spiel 21:23 endete.

Nach der Begegnung musste man mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diese zurückblicken. Einerseits hat es wieder nicht für Zählbares gereicht, angesichts der deutlichen Überlegenheit der Gäste in Durchgang eins und deren Führung vom Beginn bis zum Ende geht die Niederlage trotz furioser Aufholjagd aber sicherlich in Ordnung. Dennoch war es die bisher mit Abstand beste SVU-Leistung. Es wurde gekämpft, schön zusammen gespielt, es wurden mehr Treffer als in den letzten Partien erzielt und die Abwehrleistung passte bis auf einzelne Aktionen. Darauf kann man aufbauen und mit einer solchen Leistung kann man auch in der Rheinlandliga Spiele gewinnen!

CS/ha

01. Oktober 2016

Wieder nichts zu holen für SVU Damenteam

Rheinlandliga Damen: SV Untermosel – TV Welling 16:31 (7:13)

Am Samstag gastierte in der Koberner Halle die Mannschaft des TV Welling, um gegen unsere Damen anzutreten. Das Team des SVU startete mit Ausnahme der weiterhin verletzten Spielerinnen Julia Strauß und Sabrina Neumann in voller Besetzung und wollte den Favoriten aus Welling ärgern.

Letztere jedoch ließen das zunächst nicht zu und konnten schnell mit 0:3 in Führung gehen und diese auf 1:5 ausbauen. Doch nun fand auch der SVU besser ins Spiel. Angeführt von der an diesem Abend mit Abstand besten SVU-Spielerin Katharina Dötsch konnte der SVU auf 6:8 verkürzen. Leider musste zu diesem Zeitpunkt Sophia Hammes, die gerade ihr zweites Tor erzielt hatte, wegen Kreislaufproblemen das Spielfeld verlassen – und konnte leider auch nicht mehr zurückkommen.

Die Gäste konnten jetzt ihre Fehleranzahl deutlich verringern und folglich auch den Vorsprung wieder erhöhen. Beim Spielstand von 7:13 ging es in die Kabinen.

Das Start in den zweiten Spielabschnitt war für den SVU leider ein Fehlstart. Denn die ersten vier Treffer gehörten Welling. Im Anschluss konnte man zwar noch mal auf 10:18 verkürzen, aber einige Minuten später – es stand bereits 11:24 – war nur noch die Höhe der Niederlage offen. Das Spiel endete mit dem Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters Ingo Nitsche beim Stand von 16:31.

Zum Verhängnis wurde dem SVU einmal mehr die enorme Anzahl an Fehlern, seien es zu viele Schritte, Pässe die im Seitenaus landen oder sogar beim Gegner, darunter auch zu viele Risikopässe in Richtung Kreisläufer. In der zweiten Halbzeit war zudem das Tempo des Spiels hoch, wobei die Gäste ihre Balleroberungen oft in schnelle Tore umsetzen konnten.

31 Gegentore klingt im ersten Moment auch nach einer schlechten Abwehr – wenn man jedoch die Wellinger Gegenstoßtreffer abzieht, die im wesentlichen von unserem Angriff verursacht wurden, kann man der Defensive eine akzeptable Leistung bescheinigen, auch wenn es den Gegnern in einigen wenigen Szenen ziemlich leicht gemacht wurde.

Was muss man künftig besser machen? Fakt ist: Der SVU hat ein Problem im Angriff, nicht in der Abwehr. Oberste Priorität muss das Vermeiden von Fehlern sein, denn das kostet Kraft und ermöglicht dem Gegner leichte Tore. Dazu muss die Passsicherheit gesteigert werden und zu gefährliche Pässe müssen vermieden werden. Zudem hat man von Außen den Eindruck, dass einfache Abläufe wie kurze oder lange Wechsel dem Spiel gut tun würden, denn bisher fallen viele Tore aus Einzelaktionen. Dabei könnte man gleichzeitig die Wurfgefahr aus dem Rückraum steigern, denn im Team sind einige Spielerinnen, die ihre Tore auch aus neun Metern werfen könnten. Ein gefährlicher Rückraum zwingt später die gegnerische Abwehr zu früherem heraustreten und schafft Lücken für Mitspielerinnen.

Für Verbesserungen bleiben jetzt erst einmal vier Wochen Zeit, denn die nächste Partie steht erst am 29. Oktober um 19:45 Uhr an. Dann gastiert in der Koberner Sporthalle der TuS Bannberscheid, also mal wieder keine leichte Aufgabe! Zuvor werden an diesem Tag bereits die C-Jugend, B-Jugend sowie die Herren Spiele bestreiten!

CS/ha

17. September 2016

SVU-Damen verlieren Heimpremiere in der Rheinlandliga

Rheinlandliga Damen: SV Untermosel – HSG Hunsrück II 9:16 (6:8)

Die Damen feierten am Samstag ihre Heimpremiere in der Rheinlandliga. Gegner war die HSG Hunsrück II, ebenfalls Aufsteiger aus der Bezirksliga. Ein sehr junges Team, dass nach den Abgängen in der Sommerpause zu einem großen Teil aus Spielerinnen der ehemaligen A-Jugend besteht, die teilweise bereits drei oder vier Jahre Erfahrung aus der Jugendoberliga mitbringen.

Leider sah die Personaldecke beim SVU in diesem wichtigen Spiel alles andere als gut aus, denn aus verschiedensten Gründen fehlten etliche Spielerinnen, sodass man mit nur zwei, nach der Pause immerhin drei Auswechselspielerinnen antreten musste. Trotzdem war man sich vor dem Spiel einig, dass es ein knappes Spiel werden könnte.

Beiden Teams war zu Beginn eine gewisse Nervosität anzumerken. Es dauerte über fünf Minuten ehe Katharina Dötsch den ersten Treffer der Partie erzielen konnte. Da Laura Schüller kurz darauf nachlegen konnte, lag der SVU mit 2:0 in Führung. Das Spiel nahm jetzt an fahrt auf und wurde ansehnlicher, trotzdem erlaubten sich beide Teams weiterhin technische Fehler. Bald begann auch ein erstes Drama an diesem Abend, denn der SVU ließ klare Torchancen aus – darunter auch die Siebenmeter Strafwürfe. Und wie es immer ist, wenn man kein Glück hat, kam in dieser Phase des Spiels noch das Pech dazu denn bereits nach 20 Minuten hatte der SVU vier Treffer an den Innenpfosten zu verzeichnen, die allesamt nicht ihren Weg in das Tor fanden. Folglich konnte die HSG beim 4:4 ausgleichen und beim 5:6 erstmals in Führung gehen. Gegen das drohende Unheil sollte nun eine Auszeit helfen, doch auch diese konnte den 6:8 Rückstand zur Pause nicht verhindern.

Nun hieß es Kräfte sammeln, denn entschieden war in diesem Spiel noch gar nichts! Und auch nach der Pause dauerte es einige Zeit, bis der erste Treffer fiel. Leider war es ein Gästetreffer – so wie die folgenden vier Treffer in 20 Minuten auch. Immer wieder rieb sich die SVU Angriffsreihe an der gegnerischen Abwehr auf, nahm sich selbst zu oft das Tempo durch das prellen des Balles. Insgesamt hatte man von außen auch den Eindruck, dass es dem Spiel etwas an Kreativität gefehlt hat. Hinzu kam dann noch, dass man der Hunsrücker Torhüterin das Leben durch ausschließlich hohe Torwürfe leicht machte. Irgendwann ging dann auch verständlicherweise die Kraft aus, da man für den Rückraum eben nicht viele Alternativen zum wechseln hatte. Das waren die Ursachen für über zwanzig Minuten ohne ein eigenes erzieltes Tor – logische Konsequenz des Ganzen war ein 6:13 Rückstand nach gespielten 50 Minuten. In den letzten Minuten gingen endlich wieder die Bälle ins Tor, das Spiel endete 9:16. Passend zum Wetter ein trübes Spiel mit verregnetem Ende.

Bei all der Kritik muss man jedoch auch die andere Seite des Spiels betrachten und die Mannschaft einmal für ihre Defensivarbeit loben. Gitta Febrer im Tor war ein sicherer Rückhalt für die kämpferisch starke Abwehr – 16 kassierte Gegentreffer sind vollkommen in Ordnung und man kann keiner der Spielerinnen vorwerfen, es nicht versucht zu haben. Aber vorne gelingt eben nicht immer alles und wenn man in 60 Minuten nur neun Tore wirft, davon zwanzig Minuten lang keins und nur einen von fünf Siebenmetern im Tor unterbringt, gewinnt man kein Rheinlandligaspiel. Schade – denn auch nach dem Spiel konnte man noch sagen: Da war mehr drin.

Aber die Saison ist noch sehr lange und die nächste Aufgabe wirft bereits ihre Schatten voraus. Am kommenden Samstag (24. September) um 19:30 Uhr sind unsere Damen zu Gast in der Ruwertalhalle in Mertesdorf. Die HSG, die die vergangene Saison am Tabellenende der Rheinlandliga stand, hat sich offensichtlich gut weiterentwickelt und auch personell verstärkt und konnte im ersten Spiel überraschenderweise gegen den TV Welling die Punkte Zuhause behalten. Den SVU-Damen steht also eine weitere sehr schwere Aufgabe bevor, was sie aber nicht davon abhalten wird, mit viel Mut und Engagement in dieses Auswärtsspiel zu gehen.

CS/ha

11. September 2016

Das Abenteuer Rheinlandliga hat begonnen

Damen Rheinlandliga: DJK/MJC Trier – SV Untermosel 38:17 (22:8)

Nach dem zweiten Platz in der Bezirksliga im letzten Jahr und dem damit verbundenen Aufstieg in die Rheinlandliga starteten die Damen des SVU am Samstag in die neue Saison.

Natürlich sind sich alle über den massiven Unterschied zwischen Bezirks- und Rheinlandliga im klaren, aber das junge Team hat sich gesagt: Challenge accepted! Dass man es in der kommenden Saison oft schwer haben wird und man am Ende wohl gegen den Abstieg spielen wird, soll für die Entwicklung der Mannschaft auch kein Hindernis sein, man wächst eben nur durch Herausforderung.

Nach einer intensiven Saisonvorbereitung mit vielen Trainingseinheiten wollte man bereits am Donnerstag mit dem Pokalspiel in Engers die erste Hürde nehmen. Doch heraus kam nicht viel, an einem gebrauchten Tag stand am Ende eine sehr deutliche 30:9 Niederlage.

Der Auftaktgegner in die Rheinlandliga-Saison war dann niemand geringeres als die DJK/MJC Trier II (Reserve der Trierer Miezen, die in der 2. Bundesliga spielen), die dieses Jahr bei der Vergabe der Meisterschaft sicher mitreden wird. Leider war die Partie auch so schnell gelaufen, wie es sich angekündigt hat, denn bereits nach zehn Minuten stand es 9:1. Die Trierer Abwehr stand sehr gut, zudem hatte das Team des SVU enorme Probleme mit dem Harz am Ball. Über 14:8 lief das Spiel bis zur Pause weiter, ehe beim Stand von 22:8 die Seiten gewechselt wurden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam unser Team etwas besser ins Spiel und verhinderte so ein schlimmeres Ergebnis, bis zur 50. Minute wuchs der Vorsprung der Gastgeberinnen nur um zwei weitere Tore an. In den letzten Minuten fehlten dann aber verständlicherweise Luft und Willen um noch Ergebniskosmetik betreiben zu können, sodass das schnelle und sehr faire (insgesamt zwei gelbe Karten und eine Zeitstrafe) Spiel mit 38:17 endete und in Trier einen klaren Sieger fand.

Trotz der beiden deutlichen Niederlagen wird unser Team nun nicht den Kopf in den Sand stecken. Man konnte bereits heute eine wesentlich bessere Einstellung der Spielerinnen als in Pokalspiel am Donnerstag erkennen. Die beiden bisherigen Gegner waren etablierte Rheinlandligateams und sind kein Maßstab für unsere junge Mannschaft. Etwas anders sieht das am kommenden Wochenende aus. Denn mit der HSG Hunsrück II gastiert am Samstag (17.9.) der Mitaufsteiger in der Koberner Halle! Von einer leichten Aufgabe kann man auch hier definitiv nicht sprechen, aber sie ist um einiges machbarer als die bisherigen.

Wir hoffen auf ein spannendes Spiel und die Damen brauchen lautstarke Unterstützung in ihrem ersten Heimspiel in der neuen Liga! Anwurf ist um 19:45 Uhr. Zuvor spielen die Herren bei ihrer Saisoneröffnung gegen den TuS Horchheim II (17:45 Uhr) sowie die D-Jugend gegen den TV Arzheim II (16:00 Uhr).

CS/ha