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08. Dezember 2018

Souveräner Sieg beim Derby in Güls

Herren Landesliga: TV Güls II – SV Untermosel 27:33 (11:15) Spielprotokoll

Am Samstag traten die Herren zum Derby bei der Zweiten des TV Güls an. Die Mannschaft stand vor der Partie auf dem Dritten Tabellenplatz und konnte in der vergangenen Woche die TS Bendorf schlagen. Entsprechend stellte man sich auf ein umkämpftes und enges Spiel ein.

Die ersten 10 Minuten der extrem fairen Partie - unter der gewohnt souveränen Leitung des Unparteiischen Daniel Freese - verliefen recht ausgeglichen. Dann konnte der SVU erstmals auf zwei Tore Differenz erhöhen (4:6, 10.). In den folgenden Minuten hätte man sich weiter absetzen können, jedoch erlaubte man sich noch zu viele Fehler. So blieb die Partie bis zum 8:10 (18.) weiter offen. Der Abwehr gelangen im Anschluss fast 10 Minuten ohne Gegentor, was man endlich nutzen konnte, um davonzuziehen. Nach 27 gespielten Minuten stand es 8:15. Doch leider brachte man bis zur Pause keine Vorentscheidung zustande, denn Güls konnte, dank drei Treffern ihres besten Torschützen Marvin Simon, noch einmal auf 11:15 verkürzen.

Trotz einiger ausgelassener Chancen und einigen Aktionen, in denen die Abwehr zu passiv blieb, fiel das Fazit zur Pause recht positiv aus, denn eigentlich hatte man das Spiel im Griff. Man wollte wie zuvor weiterspielen und die Konzentration hoch halten, um einfache Fehler zu vermeiden.

In der ausgeglichenen zweiten Halbzeit gelang es keinem Team mehr, das Ergebnis entscheidend zu verändern. Güls versuchte zunächst, mit einer Umstellung der Deckung zurückzukommen. Doch auch damit kam der SVU gut zurecht. Der Vorsprung des SVU betrug während der gesamten Hälfte permanent 4-6 Tore, sodass der Sieg letztlich ungefährdet eingefahren werden konnte. Es war letztlich eine geschlossene Teamleistung mit Torgefahr von vielen Positionen, was den SVU auf die Siegerstraße brachte. Die besten SVU-Torschützen waren Christoph Apel und Nico Winkler mit je 8 Toren, gefolgt von Marco Görres mit 7 Toren.

Vor der Weihnachtspause steht am kommenden Samstag noch das Heimspiel gegen die TS Bendorf II an. Gegen diese Truppe hat man aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Wir hoffen auf viel Unterstützung von den Zuschauerrängen!

CS / ha

 

24. November 2018

Klarer Sieg gegen dezimierte Westerwälder

Herren Landesliga: SV Untermosel - HSG Westerwald 23:11 (12:4) Spielprotokoll

Am Samstag stand für die Herren das vermeintlich schwere Spiel gegen die HSG Westerwald an. Die Gäste traten nicht in Topbesetzung an, unter anderem fehlte der Torschützenkönig der letzten Saison, Alexander Vidojevic.

Der SVU erwischte den besseren Start und konnte sich auch schnell auf 5:2 (8.) absetzen. Bereits bis zu diesem Zeitpunkt wurden drei Gegenstöße verworfen, sodass man auch deutlicher hätte führen können. Aus einer souveränen Abwehr heraus war der SVU das spielbestimmende Team, wobei das Fehlen der gegnerischen Distanzschützen den SVU sehr in die Karten spielte. Leider reihten sich ab dem 8:2 die obligatorischen Minuten ohne Tor ein, dieses Mal fast 14 Minuten. In dieser Zeit gelangen der HSG allerdings auch nur zwei Treffer, sodass der Vorsprung

Bestand hatte. Bis zur Pause setzte sich der SVU auf 12:4 ab. Generell gilt die Regel: je deutlicher das Spiel, desto kürzer der Bericht. In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr des SVU weiterhin solide, vorne wurde einiges verballert. Trotzdem geriet der Sieg gegen die Westerwälder nicht mehr in Gefahr. Das Spiel endete 23:11.

In der nächsten Woche hat der SVU spielfrei, ehe es in der Woche darauf nach Güls geht.

CS / ha

 

19. November 2018

Weitere Niederlage für den SVU

Herren Landesliga: HSG Bad Ems/Bannberscheid III – SV Untermosel 28:21 (19:10) Spielprotokoll

Am Sonntag zur ungewohnt frühen Uhrzeit ging es für den SVU zur HSG Bad Ems/Bannberscheid III. Die Truppe ist aus zahlreichen Spielen in den letzten Jahren bekannt und wurde im letzten Jahr Meister in der Landesliga. Beim SVU fehlten einige Spieler sowie der Trainer verletzungs- oder krankheitsbedingt.

Die Partie begann ausgeglichen, doch ab dem 7:8 (12.) gelang es den Gastgebern, sich etwas abzusetzen. Beim 7:10 (14.) wollte man diesen kleinen Lauf durch ein Timeout stoppen, doch das gelang nicht wirklich. Vom 7:12 is zum 9:14 (21.) blieb der Rückstand noch kurz konstant, ehe für ziemlich genau neun Minuten kein eigener Treffer mehr gelang. So ging es beim Stand von 19:10 in die Kabinen. Die Abwehr war bisher über weite Strecken zu langsam und zu passiv, ließ vom guten Spiel der letzten Woche nichts mehr erkennen. Vorne häuften sich vor allem gegen Ende der ersten Hälfte die Fehlwürfe. Dazu gesellte sich eine unterirdische und zuweilen einseitige Schiedsrichterleistung, wobei normale Abwehraktionen mit Zeitstrafen geahndet wurden und zahlreiche angebliche Schrittfehler gepfiffen wurden (alleine bei Marco Görres sieben Stück im gesamten Spiel), was es dem SVU zusätzlich deutlich erschwerte, wieder irgendwie in die Partie zu finden.

Nach der Pause wollte man komplett neu starten, mehr Moral zeigen und wieder etwas besser ins Tempospiel finden. Um den gegnerischen Rückraum vor neue Probleme zu stellen, wurde die Abwehr auf eine 5:1 Deckung umgestellt.

Die zweite Hälfte begann etwas wild mit vielen Ballverlusten und abgefangenen Pässen auf beiden Seiten. Der Rest ist ziemlich schnell erzählt: eine ausgeglichene Hälfte, doch dem SVU gelang es nicht mehr, entscheidend den Rückstand zu verkürzen. Man konnte noch einmal bis auf sechs Tore herankommen (26:20, 57.), doch der Rückstand aus der ersten Hälfte war einfach zu groß. So blieb am Schluss nichts anderes übrig, als den Gastgebern zum verdienten 28:21 zu gratulieren.

Nun liegt der Fokus auf dem anstehenden Heimspiel am kommenden Samstag gegen die HSG Westerwald. Favoriten gibt es in der Liga keine mehr, jedes Spiel kann in alle Richtungen ausgehen. Am kommenden Samstag spielt außerdem die weibliche B-Jugend gegen GW Mendig. Um 17:15 Uhr findet die Auszeichnung von Sabrina Apel mit dem Ehrenamtsförderpreis der Sportjugend Rheinland statt. Das Spiel der Herren beginnt etwas später als gewohnt um 18:45 Uhr. Wir freuen uns wie immer auf zahlreiche Zuschauer!

CS / ha

 

10. November 2018

Sichere Abwehr ist Garant für den Sieg

Herren Landesliga: SV Untermosel – SF Puderbach 20:14 (12:8) Spielprotokoll

Das dritte Heimspiel in Folge gab es am Samstag in Kobern für die Handballer des SVU und wie immer sollte natürlich wieder ein Sieg her. Bereits in den ersten Minuten war zu erkennen, dass die Einstellung der Spieler stimmte. Auch die taktische Variante einer 5:1 Deckung mit einem leicht zum gegnerischen Halb-Linken orientierten offensiven Abwehrspieler ging zunächst voll auf. Vorne waren es Christoph Apel, zwei Mal Nico Winkler und Jan Blasius die nach nicht einmal drei gespielten Minuten für die 4:0 Führung sorgten.

In der Folge fanden dann auch die Gäste besser in die Partie und die Abwehr des SVU agierte einige Male zu passiv. Beim 8:7 (16.) war der Vorsprung quasi dahin. Besserung bringen sollte jetzt eine Umstellung der Abwehr auf eine 6:0 Deckung – und der Plan ging auf. Ein weiterer Treffer gelang den Westerwäldern in der 19. Minute noch, danach bis zur Pause kein weiterer mehr. Einziges Manko war die Verwertung der eigenen Chancen, denn das 12:8 in der 22. Minute war tatsächlich auch der Halbzeitstand. So versäumte man leider einen komfortableren Vorsprung.

Nach der Pause verlief die Partie einige Minuten ausgeglichen, ehe beim 14:11 (37.) die Hereinnahme des angeschlagenen Marco Görres vorne wie hinten neue Impulse setzte. Die Abwehr rührte jetzt Beton an und alles was dennoch an der Abwehr vorbeiging entschärfte der erneut sehr stark spielende Niklas Kroth im Tor. So schaffte man es zwischen der 37. und 55. Minute kein Gegentor zu kassieren. Aber erneut waren - wie am Ende der ersten Hälfte - 8 Minuten dazwischen, in denen man auch selbst den Ball nicht im Kasten der Gäste unterbringen konnte. Wieder hatte man genug Chancen für einen deutlicheren Vorsprung, die man nicht nutzte. Doch die souveräne Defensive ließ eigentlich kaum noch Zweifel daran, dass das Spiel noch verloren gehen könnte. Entschieden war die Partie spätestens beim 19:11 in der 52. Minute. Nun wurde viel gewechselt und die Partie sicher mit 20:14 zu Ende gebracht. Somit gehen die nächsten beiden Punkte aufgrund einer starken Abwehrleistung verdient auf das Konto des SVU.

Am kommenden Wochenende steht das extrem schwere Auswärtsspiel bei der HSG Bad Ems/Bannberscheid III an. Die Babes konnten am Wochenende den Tabellenführer aus Weibern mit 6 Toren schlagen. Nicht nur mit diesem Ergebnis hat der vergangene Spieltag wieder gezeigt, wie eng die Landesliga dieses Jahr ist. So haben bereits jetzt alle Teams mindestens 4 Minuspunkte auf dem Konto. Anwurf in Wirges ist am kommenden Sonntag (18.11.) bereits um 13:00 Uhr.

CS / ha

 

03. November 2018

Souveräner Sieg nach geschlossener Mannschaftsleistung

Herren Landesliga: SV Untermosel – TV Bassenheim II 29:20 (18:8) Spielprotokoll

Nach der bitteren und enttäuschenden Niederlage in der Woche zuvor gegen den SSV Wissen, wollte man beim SVU gegen die zweite Mannschaft des TV Bassenheim wieder mehr Spaß am Spiel haben und die nächsten Punkte einfahren.

In einer Partie, über die man eigentlich nicht viel berichten kann, sorgte der SVU schnell für klare Verhältnisse. Dem 3:0 nach drei Minuten folgte das 4:2 (5.). Dann fielen knapp vier Minuten lang keine weiteren Tore, ehe sich der SVU von der 9. bis zur 14. Minute auf 11:2 absetzte. Der Vorsprung des SVU sollte bis zur Pause stets 7 Tore oder mehr betragen – beim Pausenpfiff stand es 18:8. Die höchste zwischenzeitliche Führung betrug 14 Treffer (23:9, 39.). Lediglich in den letzten Minuten gelang den Gästen noch ein wenig Ergebniskosmetik, da der SVU erneut das 30. Tor nicht erzielte. Die Partie endete mit 29:20.

Über die gesamte Spieldauer dominierte der SVU die Partie und fährt somit zwei hochverdiente Punkte ein. Man war den Gästen in fast allen Belangen überlegen und nutzte dies auch. Aufgrund des deutlichen Polsters konnte auch extrem viel gewechselt werden und alle Spieler bekamen ihre Spielanteile. Herausragend war die Leistung von Niklas Kroth im Tor.

Den Rückenwind aus der Partie muss man nun mitnehmen in die nächste Partie. Am kommenden Samstag empfängt man in Kobern die Sportfreunde aus Puderbach. Anwurf ist wie gewohnt um 18:00 Uhr.

CS / ha

 

27. Oktober 2018

Bitteres Ende der Heimserie

Herren Landesliga: SV Untermosel – SSV Wissen 27:28 (11:15)  Spielprotokoll

Am vergangenen Samstag empfing der SVU den SSV Wissen in der Koberner Halle. Die mit nur wenigen Spielern angereisten Gäste erwischten auch prompt den besseren Start in die Partie. Durch einige verworfene Bälle auf Seiten des SVU, davon auch zwei unglückliche Pfostentreffer, konnten die Westerwälder auf 1:5 (7.) davonziehen. In der Folge verkürzte der SVU auf 4:5 (11.) und hielt das Spiel bis zum 7:8 (16.) ausgeglichen, ehe Wissen sich erneut absetzen konnte (7:11, 20.). Diesem Rückstand lief man bis zur Pause beim 11:15 hinterher.

Nach einigen ausgeglichenen Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit verkürzte der SVU von 13:17 auf 16:17 (37.). Dem erstmaligen Ausgleich beim 20:20 (43.) folgte bald die erste SVU-Führung des Abends (22:21, 46.). Nun hatte man es eigentlich in der eigenen Hand das Spiel zu gewinnen, eine Verkettung von Umständen führte jedoch zum erneuten Führungswechsel. Vom 24:23 an erzielte Wissen drei Treffer nach Gang. Beim 24:26 (57.) war jedem klar, wie prekär die Lage war. Mit einem 27:28 ging man in den letzten Angriff, konnte sich sogar bei einer Auszeit 18 Sekunden vor dem Ende noch besprechen. Sekunden vor dem Ende brachte das Krachen des Balles an den Pfosten dann die Gewissheit: Heimniederlage! Die Gründe dafür sind vielfältig: Die einzigen beiden Spieler, die mit all ihrem Willen in die gegnerische Abwehr stürzten, waren die stark kämpfenden Marco Görres und Christoph Apel, Hinzu kamen starke 10 Treffer durch Nico Winkler, die meisten davon per Gegenstoß, nach mitunter zentimetergenauen Pässen von Marcel Schäfer, der im Tor sein erstes Spiel für den SVU absolvierte. Jedoch reicht das nicht, wenn man in der Abwehr phasenweise zu passiv bleibt, einige unglückliche Bälle - speziell von Außen - kassiert und vorne etliche Chancen vergibt. Symptomatisch sind dazu der erste und der letzte Treffer der Gäste, welche beide aus Abprallern gehaltener Bälle entstanden. Dazwischen waren es noch mehr solcher, sodass Wissen satte sieben Treffer aus Abprallern erzielen konnte. Viele Gründe, warum der SVU nicht sein bestes Spiel zeigte und die Partie aus eigenem Verschulden verspielte.

Ohne als schlechter Verlierer dastehen zu wollen – das Spiel hätte man trotzdem gewinnen können – bleibt es ein Rätsel, warum nach einer solchen „Leistung“ des Schiedsrichters, nicht zahlreiche Anmeldungen beim Schiedsrichterwart für die nächste Neuausbildung eingehen – von Personen die es besser machen wollen und mit ziemlicher Sicherheit auch besser machen werden, zumal man das ganze Woche für Woche in anderen Berichten auch liest. Ein Unparteiischer, der vor dem Spiel in hämischer Art und Weise sagt, „ich weiß ja schon, wer heute gewinnen wird“ und das Spiel unter Gefährdung aller beteiligten Spieler leitet oder auch nicht leitet und dabei gnadenlos darauf achtet, stets als einziger im Mittelpunkt zu stehen, trägt zur Zerstörung unserer tollen Sportart bei, weil es so einfach keinen Spaß macht. Leider kann man es sich aufgrund von akutem Personalmangel – mittlerweile fand schon ein Senioren-Spiel unter Leitung eines Heimschiedsrichters statt – nicht leisten, Schiedsrichter aufgrund ihrer Leistung nicht mehr anzusetzen. Hier die Top 3 der besten Entscheidungen gestern: Platz 3: mehrmals passiert: Anwurf ohne Anpfiff. Aber die schnelle Mitte lässt sich ja so auch besser spielen… Platz 2: ein Spieler wird manngedeckt, Angreifer und Abwehrspieler laufen los, beide berühren sich leicht. Dafür bekommen beide eine Zeitstrafe. Beide gucken sich an, „war doch nichts, oder?“ und sind sich auch beide einig, aber verlassen ohne Kommentar unter Handschlag das Feld. Platz 1: Angriff SVU, Christoph Apel erzielt ein Tor, leichte Mithilfe hat er dabei vom in unmittelbarer Nähe stehenden Kreisläufer Felix Naunheim, der den Abwehrspieler auf Seite schiebt. Dafür sieht er im Angriff die gelbe Karte – Tor zählt!

Das der SVU seine Zeitstrafen fast ausschließlich im Angriff kassierte und ein gutes Dutzend Tore wegen angeblich Schrittfehler und Stürmerfouls abgepfiffen bekam, der SVU keinen einzigen 7 Meter zugesprochen bekam, der Gegner aber minutenlange Angriffe spielen konnte und jeden verworfenen Ball wieder zugesprochen bekam zeigt, dass die Siegchancen des koberner Teams bewusst beeinflusst wurden. Trauriger Höhepunkt ist eigentlich, dass die Provokationen des Schiedsrichters Born gegenüber den Spielern und Offiziellen des SVU auch nach dem Spiel nicht endeten.

Der Glückwunsch geht an das Wissener Team, welches mit einer starken kämpferischen Leistung die Umstände clever genutzt hat.

Am kommenden Samstag gilt es dann gegen den TV Bassenheim II die nächsten Punkte einzufahren. Anwurf in Kobern ist wie gewohnt am kommenden Samstag um 18:00 Uhr. Wir hoffen wieder auf zahlreiche Unterstützung!

CS / ha

 

20. Oktober 2018

Mit Rückenwind in die Heimspielreihe

Herren Landesliga: SF Neustadt – SV Untermosel 24:29 (9:13) Spielprotokoll

Am Samstag stand das nächste Auswärtsspiel für die Herren an. Nach dem schwachen Saisonstart wollte man unbedingt mit einem Sieg das Punktekonto ausgleichen. In Neustadt traf man auf einen weitestgehend bekannten Gast, der sich aber gegenüber dem letzten Aufeinandertreffen vorletzte Saison verstärkt hatte und keinesfalls zu unterschätzen war.

Nach dem ausgeglichenen Start (2:2, 5.) hatte sich die Abwehr des SVU etwas stabilisiert. Mit guten Blocks und starken Paraden des Keepers Jörg Naunheim, der sich aufgrund der angespannten Torwartsituation zur Verfügung gestellt hatte und prompt ein überragendes Spiel ablieferte, konnte man Beton anrühren. Vorne war bereits in dieser frühen Phase Lars Langen nicht aufzuhalten. Nach zehn Minuten hatte er bereits fünf Treffer auf dem Konto – zehn sollten es insgesamt werden. So konnte der SVU sich erstmals auf 2:7 (11.) absetzen. In der Folge geriet das Angriffsspiel jedoch ins stocken, da die Bewegung rätselhafterweise plötzlich fehlte. Die Westerwälder nutzen dies zu ihren Gunsten und so schmolz der Vorsprung auf 5:7 (20.). Dieser Vorsprung hatte auch noch kurz vor der Pause bestand (9:11, 29.). Nun gab es eine Zeitstrafe gegen die Gastgeber. Zum Erstaunen aller Mitgereisten konnte man diese Situation beim SVU erstmals in dieser Saison auch richtig nutzen, sodass der Vorsprung bis zur Pause auf 9:13 erhöht werden konnte.

Direkt nach der Pause erwischte der SVU den besseren Start und so zog man sogar auf 9:15 (33.) davon. Eine Vorentscheidung der Partie war das jedoch noch nicht. Durch eine Verletzung musste Marco Görres nun vom Feld und behandelt werden, was sich in Angriff und Abwehr bemerkbar machte. Besonders die Abwehr wurde zunehmend passiver. Die medizinische Abteilung des SVU – heute in Person von Daniel Meurer – leistete aber wie gewohnt super Arbeit, sodass auch Marco Görres bald wieder eingesetzt werden konnte. Neustadt kam auf 13:16 (38.) heran, musste dann aber bis zum 14:21 (44.) den SVU wieder ziehen lassen. Die Vorentscheidung? Die hätte es sein können, doch ein weiteres Mal ließ man die Neustädter mit neuerlichem zu passivem Abwehrverhalten auf 20:23 (50.) herankommen. Die Entscheidung fiel erst, als der SVU von 22:25 auf 23:28 (56.) erhöhen konnte. Jetzt war die Gegenwehr der Gastgeber endgültig gebrochen und der Sieg wurde mit langen Angriffen souverän nach Hause gebracht. Am Ende steht ein verdienter 24:29 Auswärtssieg, bei dem man ab dem 1:2 ständig in Führung lag. In der zweiten Halbzeit betrug der Vorsprung immer mindestens drei Treffer.

Diesen Rückenwind gilt es nun in den nächsten drei Heimspielen in drei Wochen zu nutzen. Den Anfang macht die Partie gegen Wissen am kommenden Samstag, 18:00 Uhr in Kobern-Gondorf. Die Wissener konnten die TS Bendorf II zuletzt knapp schlagen und haben in den letzten beiden Spielen insgesamt nur 40 Tore kassiert. In den Wochen nach dieser Partie gastieren der TV Bassenheim II und die SF Puderbach in Kobern. Wir freuen uns wie immer auf eine gut gefüllte Halle und ordentlich Stimmung!

CS / ha

 

13. Oktober 2018

1000 Tage Zuhause ungeschlagen

Herren Landesliga: SV Untermosel – HSG Römerwall II 29:25 (12:15) Spielprotokoll

Am Samstag war es endlich so weit: Das erste Heimspiel der neuen Saison stand auf dem Programm. Nach den beiden Niederlagen zu Saisonbeginn wollte man jetzt endlich das erste Erfolgserlebnis der Saison erzielen. Bis auf Nico Winkler konnte das Team des SVU in Bestbesetzung antreten. Der Gegner war bereits aus der vergangenen Saison bekannt, konnte zuletzt zwei mal knapp geschlagen werden. Dennoch war man aufgrund des überraschend deutlichen Sieges der HSG in der Vorwoche gegen Bendorf gewarnt.

Es entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie (5:5, 13.). Dennoch war man etwas unzufrieden, da die Abwehr immer wieder große Lücken aufzeigte. Zudem wurden im schnellen Spiel nach vorne zu viele Bälle verloren. In der Folge schaffte man es auch nicht, eine teils doppelte Überzahl zu seinen Gunsten zu nutzen. Bis zur Pause konnten sich die Gäste vom Römerwall sukzessive auf 12:15 absetzen.

Das positive Fazit zur Pause lautete, dass man noch erhebliches Steigerungspotenzial hatte. Doch der erste Treffer der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen. Dennoch mündete die Umstellung der Abwehr auf eine 5:1 Deckung soweit in Erfolg, dass Römerwall etwas verunsichert werden konnte. So gelang es im Anschluss, mit solider Deckungsarbeit den Rückstand aufzuholen. Beim 18:18 (41.) war das Spiel ausgeglichen und kurz darauf folgte die erste Führung seit der Anfangsphase. Dennoch brauchte man bis zur 54. Minute, ehe man das erste Mal auf zwei Tore Differenz erhöhen konnte (25:23). Dieser 4:0 Lauf zum 27:23 (57.) war letztendlich Spielentscheidend. Die Partie endete mit 29:25. Durch die Steigerung in der zweiten Halbzeit, in der die Gäste nur zu 10 Treffern kamen (darunter 4 Siebenmeter), geht der Sieg völlig in Ordnung. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle auch die gewohnt souveräne Leistung des Unparteiischen Thomas Kneilmann, der die Partie sehr gut leitete.

Auf den Tag genau hat der SVU damit seit exakt 1000 Tagen kein Liga-Heimspiel mehr in der Koberner Halle verloren! Dazu tragen die Zuschauer auch einen erheblichen Teil bei, die uns an diesem Wochenende auch trotz Kirmes und gleichzeitigem Heimspiel der Fußballer wieder unterstützt haben. Wir hoffen, die Serie noch weiter ausbauen zu können! Nach der schweren Auswärtspartie kommenden Samstag (19:00 Uhr) in Neustadt, folgt eine Woche später das nächste Heimspiel gegen den SSV Wissen.

CS / ha

 

22. September 2018

SVU verliert auch zweites Auswärtsspiel

Herren Landesliga: TuS Weibern II – SV Untermosel 36:24 (18:11) Spielprotokoll

Am Samstag musste der SVU zum sicherlich schwersten Auswärtsspiel der Saison beim Tus Weibern II antreten. In Weibern hat man die kuriose Situation, dass die zweite Mannschaft besser besetzt ist als die erste Mannschaft. Beim SVU herrschten alles andere als ideale Voraussetzungen, mit N. Kroth, J. Naunheim, M. Ritter, C. Apel, C. Kimling, T. Breitbach, C. Zepp, K. Kallweit und Kapitän O. Schmidt standen dem Team gleich 9 Spieler nicht zur Verfügung. Man hatte über Wochen versucht das Spiel zu verlegen. Leider wurden sämtliche Bitten um Verlegung durch den Weiberner Trainer abgelehnt.

Bedenkt man, wieviele Spiele in den letzten Jahren von Weibern verlegt wurden, ist dieses Verhalten nur schwer nachzuvollziehen. Das sich der SVU vom Betreten der Halle bis zur Abreise auch noch ständig Vorwürfe der Unsportlichkeit wegen des Verlegungswusches von Seiten des Weiberner Trainers gefallen lassen musste, zeigt schon eine fragwürdige Einstellung. Nötig hat man dies bei dem hervorragenden Kader auf Weiberner Seite eigentlich nicht.

Glücklicherweise ließen sich die Spieler beider Mannschaften von dem Verhalten nicht beeindrucken, es sollte über 60 Minunten ein faires Spiel bleiben. So kam Sebastian Schuler, der noch keine 2 Jahre auf der Torwartposition spielt, zu seinem ersten längeren Pflichtspieleinsatz. Als Torwartbackup hatte sich kurzfristig M. Metz zur Verfügung gestellt, der eigentlich die aktive Karriere beendet hat und gesundheitlich angeschlagen war. Die Offensive des SVU zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert, auch wenn man einigen Spielern anmerkte, dass sie das Spiel mit Harz nicht gewöhnt sind. Die Abwehr konnte am Beginn des Spiels, das trotz pünktlich vorliegender Spielerlisten mit 30 Minuten Verspätung begann, dem Druck der Weiberner Topscorer Hühmann und Nürenberg noch mit viel Bewegung und guten Blocks standhalten. Erst als mit M. Görres und J. Rißmann kurz hintereinander 2 Spieler angeschlagen vom Feld mussten, gelang es Weibern sich von 6:5 auf 10:6 abzusetzen. Bis zur Halbzeit baute Weibern den Vorsprung noch auf 18:11 aus.

Trotz des deutlichen Ergebnisses war man auf Seiten des SVU nicht unzufrieden. Einstellung und Kampfgeist stimmten. Und wenn der starke Benedikt Bininda nicht zahlreiche gute Würfe des SVU gehalten hätte, wäre das Halbzeitergebnis noch wesentlich enger ausgefallen.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich wie die erste. Der SVU bekam den Angriff Weiberns nie ganz in den Griff, blieb aber selbst im Angriff gefährlich. Besonders der immer kämpfende M. Görres und der erstmals auf der Mitte agierende F. Naunheim konnten immer wieder sehenswerte Tore erzielen. Erst gegen Ende der Partie gelang es Marco Linder auch die Kreise von Hühmann einzuschränken und Schuler konnte diverse Würfe entschärfen. Es bleibt ein deutlicher 36:24 Sieg für Weibern, der zwar ein wenig zu hoch ausfällt, aber absolut verdient ist.

Das die Anfangsphase dieser Saison sehr schwer werden würde wusste man auf Seiten des SVU. Jetzt hat man in Ruhe drei Wochen Zeit, sich auf das erste Heimspiel der Saison vorzubereiten und eine Aufholjagd zu starten.

CM / ha

 

 

15. September 2018

Verpatzter Saisonstart

Herren Landesliga: TS Bendorf II – SV Untermosel 27:21 (14:9) Spielprotokoll

Am vergangenen Samstag war es soweit: Die neue Saison der Landesliga startete endlich auch für den SVU. Im ersten Spiel trat man auswärts bei Verbandsligaabsteiger Bendorf an. Trotz deren deutlicher Niederlage in der vergangenen Woche war man sich der Schwierigkeit der Aufgabe bewusst.

Entsprechend konzentriert ging man in die Partie. Man konnte in den ersten Minuten durch eine solide Abwehr und funktionierendes Tempospiel besser starten als die Gastgeber und sich bis zum 2:6 einen kleinen Vorsprung erspielen. Die erste Zeitstrafe der Partie gegen den SVU nutzten die Gegner jedoch, um auf 5:6 heranzukommen. Aus unerklärlichen Gründen brachte das jede Menge Verunsicherung in die Reihen der Moselaner. Vorne war nicht mehr die nötige Bewegung vorhanden, abgesehen davon wurden auch einige Chancen liegengelassen. Bendorf zog Profit daraus, ging seinerseits mit 8:6 in Führung. Ein Time-Out sollte nun Besserung bringen, doch zunächst änderte sich noch nichts. Nach fünf torlosen Minuten auf beiden Seiten gelang dem SVU dann der langersehnte Anschlusstreffer zum 8:7 (21.), gut 14 Minuten hatte man zuvor kein Tor mehr erzielt. Die Gastgeber erhöhten ihren Vorsprung jedoch wieder und bauten das 11:9 (27.) zum 14:9 zur Pause aus.

In der Halbzeitansprache appellierte SVU-Coach Christian Metz vor allem an die Moral und den Kampfgeist, denn das ließ bisher über weite Strecken zu wünschen übrig. Zudem musste die Abwehr gegenüber den Schlussminuten wieder aktiver werden. Man besserte sich und so konnte der SVU bald auf drei Tore Unterschied verkürzen. Die Chancenverwertung blieb allerdings das größte Manko und daher lief man über die gesamte Spieldauer dem Rückstand hinterher. Bis zum 22:19 in der 53. Minute war der Ausgang des Spiels weiter offen. Doch statt eines Schlussfeuerwerks sahen die Zuschauer vom SVU leider nur Fehlzündungen. Gerade in dieser wichtigen Phase leistete man sich ein paar unvorbereitete und unüberlegte Abschlüsse mit geringen Erfolgsaussichten. Wie in jeder Schwächephase der Partie war Bendorf sofort zur Stelle und bestrafte. Spätestens beim 25:19 (56.) war die Partie gelaufen und der Traum von den ersten beiden Punkten geplatzt. Die Partie endete mit einer verdienten 27:21 Niederlage.

Sicherlich wäre bei entsprechender Leistung und Chancenauswertung mehr zu holen gewesen. Trotzdem muss man nun schnell mit der Niederlage abschließen und sich auf das nächste Spiel konzentrieren. Bereits nächste Woche tritt man erneut auswärts an. In Weibern spielt man nicht nur gegen extrem starke Gäste mit ehemals hochklassig aktiven Spielern, sondern wird auch mit dem Harz am Ball zu kämpfen haben. Dort bedarf es einer deutlichen Steigerung. Anpfiff in Weibern ist – sofern die Eifelaner weiterhin nicht auf den Verlegungsantrag des SVU reagieren oder diesen ablehnen – am kommenden Samstag (22.09.) um 17:30 Uhr.

CS / ha

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